Ergebnisse gefunden für Country-Musik 1973

24. Crazy Mama - J.J. Cale – Naturally

http://images-eu.amazon.com/images/P...3.LZZZZZZZ.jpg

Nun ein Shortplayer, fast kürzer als die Linernotes. :)

Nach dem Musiker befragt, der er gerne sein würde, antwortet Eric Clapton in einem Interview: "J.J. Cale. Er ist einer der groüen Meister der letzten drei Jahrzehnte". Die Huldigung fällt kaum überraschend aus, stehen drei von Claptons gröüten Hits in direktem Zusammenhang mit Cale. Dass er eher durch Coverversionen seiner Stücke als durch die Originale bekannt wurde, ist Cale von Anfang seiner Karriere an recht. "Schick mir das Geld und lass die jüngeren Kerle berühmt werden", erklärt er 1970 nach seinem ersten Erfolg.
1938 in Oklahoma City mit dem französischen Vornamen Jean Jacques geboren, wächst Cale in Tulsa auf, wo er sich früh für Musik, insbesondere für die Gitarre, interessiert. Ende der 50er Jahre entwickelt er mit Leon Russell den Tulsa-Sound, eine Mischung aus Rock'n'Roll, Blues und Country.

Sein Debüt "Naturally" erscheint 1972 und enthält mit "Crazy Mama" seinen gröüten Hit unter eigenem Namen (Position 22 in den Charts). "Really" (1973) und "Oakie" (1974) festigen seinen Ruf als eigenwilliger Musiker, der sich abseits jeder Mode auf seinen Musikstil konzentriert, zurückgezogen lebt und kaum etwas von sich preisgibt.


@ Otis

John D.Loudermilk hat eine ganze Reihe fabelhafter Platten gemacht, doch war er in erster Linie Songwriter ("Tobacco Road"!). Ich habe ja in "Roots" regelmäüig seine Musik gespielt, auch in den letzten beiden Jahren ("Abilene", "The Jones", etc.) - verpaüt? Als "Blues- und Folk-Digger" hat er nie gewirkt, aber er machte mit "The Open Mind Of John D.Loudermilk" eine der besten Pop-Psychedelia-LPs der späten 60er Jahre. Die LP "Language Of Love" (ja, von DD gecovert und nicht einmal schlecht) ist ein guter Anfang. Als nächste LPs empfehle ich "Volume 1 - Elloree" und "Volume 2 -Just Passing Through".

"Nashville" blieb Ian & Sylvias einziges Album mit Country-Einschlag, die frühen Platten waren Folk, dann Folk-Rock oder Western-Pop. Nach ihrer Scheidung zog Ian Tyson in die kanadische Wildnis, züchtete Pferde und schrieb Western-Songs. Seine Solo-LPs atmen entsprechend diesen Geist und sind durchweg sehr gut (bis ca. 1988), besonders "Cowboyography". Sylvia Tyson machte auch einige Solo-Platten, von denen besonders die erste titels "Sylvia Tyson" empfehlenswert ist.

Für Bobby Bare gilt: mit seinen Sixties-Singles/LPs kann man nichts falsch machen, wobei mich neben Deiner LP-Neuerwerbung "The Streets Of Baltimore" vor allem "Constant Sorrow" und "Talk Me Some Sense" begeistern. Seine allerbesten LPs machte Bare allerdings später, ab 1973, in Kollaboration mit dem Songwriter Shel Silverstein:
"Lullabys, Legends And Lies" * * * * 1/2
und "Hard Time Hungrys" * * * * 1/2

Habe ich Deine Fragen beantwortet?

Kinky Friedman
  "... is on his way to becoming the first Texas-Jewish-country-music-star"
steht als Newsweek-Zitat auf seiner ersten LP: Sold American von 1973.
So ganz geklappt hat das nicht, nach ein paar Platten war er wohl erfolgreicher als Autor.
Sold American ist Fünf-Sterne wert.
Feinste Musik, ganz groüartige Songs und (z.T. böse) Texte.

[quote]Oder das Neue Rocklexikon von Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos[quote]

Tolle Bücher. Hatte das Glück die Autoren 1993 zu treffen.
Einer Jahr später war einer der Beiden schon im Disco-Himmel.

2002 hat Siegfried Schmidt-Joos das Erbe angenommen und das Buch Pop-Lexikon in einer Neuauflage (jetzt mit Wolf Kampmann als Co-Autor) aktualisiert und neu aufgelegt.

Barry Graves (* 26. Juli 1942 in Jeünitz; ? 8. September 1994 in Berlin; eigentlich Jürgen Deutschmann) war Journalist, Autor und Radiomoderator.

Mit 22 Jahren kam er als Stipendiat nach Berlin, um an der FU Soziologie, Betriebswirtschaft und Publizistik zu studieren.

Ab Mitte der 1960er Jahre arbeitete Graves als Musikjournalist für RIAS Berlin. 1966/67 inszenierte er mit Studentengruppen die ersten psychedelischen Rock-Shows im deutschsprachigen Raum. 1969 experimentelle Radioserien ?Zero Cool? und ?Brainstorm?, in denen Avantgarde-Literatur, Rock, Soundeffekte und elektronische Manipulation kombiniert wurden. Graves bezeichnete das Konzept selbst als ?multimedial?.

Bis 1973 verfasste er zusammen mit Siegfried Schmidt-Joos in einjähriger Fleiüarbeit das erste deutschsprachige Rocklexikon, das zum Standardwerk avancierte.

1975 moderierte er die lose Sendereihe ?Rock over RIAS? sowie die monatliche Musik-Talkshow ?Musik Extra 3? im WDR.

Später produzierte und moderierte er für den RIAS die Themennächte ?Graves bei Nacht? (später ?Graves: Space?). Weitere von ihm moderierte Sendungen waren: ?See you later, Aligator?, ?RIAS Country?, ?California?, ?Manhattan?, ?Kudamm?, ?RIAS Discothek?, ?RIAS Discodrom? und das legendäre Studio 89, das jeden Samstag um 23:35 Uhr in RIAS Sendegebiet zu empfangen war. In der Sendung stellte der homosexuelle Graves vor allem die neuesten Disco & Gay-Disco Neuerscheinungen vom Plattenlabel Disconet vor.

Bei der Gründung des Jugendprogramms des SFB, Radio 4U, gehörte Barry Graves sogleich zu den Stamm-Moderatoren. Er setzte das Konzept von ?Studio 89? beim neuen Sender unter dem Namen ?Big Beat? fort und hatte Sendereihen wie ?Vier nach Elf?, ?Vier nach Zwölf? und ?Kaminsky4?.

Anfang 1990 war er der erste, der in seiner Radiosendung ?Tekkno? präsentierte. Ohne seine speziellen Features hätte es die von Berlin ausgehende ?Technobewegung? wahrscheinlich gar nicht gegeben. Seine anfängliche Begeisterung schlug jedoch bei der zunehmenden Kommerzialisierung der Szene in Empörung und Ablehnung um.

Ab 1992 moderierte er beim Sender Radio B2 das ?Radio Rock'n Roll? und den ?Nachtclub?. Im März 1993 schlieülich wechselte er zu Radio Fritz. Der beliebte, aber auch umstrittene Moderator erkrankte an AIDS. Am 8. Juni 1994 brach er während der Moderation einer Sendung zusammen und verstarb am 8. September 1994.[i]


DLF: Mo, 22:05 Uhr
Rock et cetera

"Noble Beast" -
Soundsphären des amerikanischen Geigers Andrew Bird

Von Andreas Dewald

Andrew Bird, 1973 in Chicago geboren, lernte bereits im Alter von vier Jahren Geige zu spielen und genoss eine klassische musikalische Ausbildung nach der Suzuki-Methode. Hier wird Wert auf freie Kreativität statt auf virtuose Beherrschung des Instruments gelegt. Nach Exkursionen zum Country-Blues und Jazz, zu Bluegrass und Gypsy-Musik brachte sich Andrew Bird später weitere Instrumente bei: Gitarre, Glockenspiele, auch das Singen und Songschreiben sowie den Umgang mit elektronischen Tonerzeugern. Auf acht Studio- und vier Live-Alben hat Bird mittlerweile eine sehr eigenwillige Klang-ćsthetik entwickelt. Indem er seine Geige streicht, zupft, jaulen und kreischen lässt, kreiert er Loop-Schleifen, fügt durch Klatschen oder Fingerschnippen Rhythmus hinzu, ergänzt durch raffinierte Soundeffekte, und krönt das Ganze mit beeindruckendem mehrstimmigen Gesang. Mitunter pfeift er auch - ein seltsam fröhlicher Kontrast zur Melancholie der kunstvollen Lieder. Dazu verfasst der Amerikaner bizarre Texte mit Wortschöpfungen, in denen poetische Sprachbilder und naturwissenschaftliche Begrifflichkeiten fantasievoll ineinanderflieüen. Gleichwohl ist Andrew Bird mit dem aktuellen "Noble Beast" ein erstaunlich eingängiges Singer/Songwriter-Album zwischen Kammermusik-Pop und Americana-Folk gelungen, das unter der zugänglichen Oberfläche subtil die Hörgewohnheiten weitet. Andrew Bird lebt heute abwechselnd in Chicago und auf seiner einsamen Farm in Illinois. Dort geht er mitunter skurrilen Beschäftigungen nach, sammelt zum Beispiel die Kadaver verendeter Tiere auf, um ihre Verwesung zu beobachten und Songs darüber zu schreiben.

Ein g a n z grosser Singer/Songwriter, der in dieser Community glaube ich noch gar nicht behandelt wurde, ist der Amerikaner Lee Clayton. Meines Erachtens gibt es kaum einen Sänger auf diesem Planeten, der seine Biographie so stark in seine Lieder einfliessen lies wie er und aus diesem Grund sind seine Songs auch so authentisch. In den Booklets zu Another night und dem Twoofer Border Affair/Naked child sind sein Lebenslauf beschrieben (Kündigung des Jobs/Scheidung/Kampfpilot Armee/ärmliches Darsein als Songwriter in Nashville/jahrelanges Dahinleben in der Wüste Joshua Tree Californien/nächster Anlauf zur Karriere mit Erfolg/drei grossartige LPs entstehen/Europa Tournee/ ausgelaugt zurück in die Wüste/wieder Comeback mit norwegischer Live Band /Schreiben von Theater-Stücken etc.). Der einzige Wermutstropfen ist der geringe Output an Cds:

Lee Clayton 1973 country und folklastig sehr schön aber noch kein Geniestreich
Border Affair 1978 Country Folk der Spitzenklasse
Naked Child 1979 sein Geniestreich mit den Klassikern I ride alone, 10000 years/Sexual moon, A little cocaine und If I can do it, so can you etc.
The dream goes on 1980 kommt zwar an die beiden vorherigen CDs nicht ran, ist aber trotzdem eine Spitzen-Rock CD mit dem Klassiker Industry.
Another Night 1993 Eine hervorragende Live CD mit den vielen Klassikern. Seine junge norwegische Band reisst sich hier wirklich den Hintern auf.
Spirit of the Twilight 1994 hat leider nicht mehr den Esprit der früheren Werke und die Produktion ist zu kalt.

Vom Tiefgang der Texte und von der Musik vergleiche ich L.C. am ehesten mit John Hiatt. Und die Gitarrenarbeit von Phil Donnelly auf den Platten zwischen '78 und '80 ist vom allerfeinsten.
Als Einstieg empfieht sich noch die Essential L.C aus dem Jahr 2002.

Heute, 8. September:

Geburtstage: Heute wäre Peter Sellers 79 Jahre alt geworden (geb. 1925). Geburtstag hätte heute auüerdem noch Patsy Cline gehabt (1932 geb.). Von der U.S.- Country Sängerin stammt der 50s-Song "Walking after midnight", ihr einziger Hit. Ein etwas leieriges Sample daraus ist heutzutage übrigens die Titelmeldie der ARD-"Szene" Sendung "Polylux" <_<
Todestag: Bin mir nicht ganz sicher, aber entweder ist der legendäre damalige Drummer von The Who, Keith Moon, gestern oder heute im Jahr 1978 an einer öberdosis im Zusammenhang mit (ich zitiere) "combat alkoholism" gestorben. R.I.P.

1956: Elvis Presley erscheint zum ersten Mal auf dem einflussreichen Cover der Ami-Zeitschrift "TV Guide", und am gleichen Tag unterschreibt Eddie Cochran einen Vertrag mit Liberty Records.

1957: Der Song "Reet Petite" von Jackie Wilson wird zum ersten Mal veröffentlicht. Ihr fragt euch sicher, warum ich solche simplen Fakten hier manchmal reintippe. Nun, solche Dinge haben sehr wohl einen Effekt auf die Geschichte der Musik. Erstens war der Song bereits damals ein mittlerer Hit. Zweitens war ein gewisser Berry Gordy Co-Autor des Songs, und das Geld, dass dadurch reinkam machte es ihm möglich, Motown Records zu starten. Drittens gibt es hier noch die Besonderheit, dass "Reet Petite" 1986 wiederveröffentlicht und ein Nr. 1 Hit wurde - weil Millionen Briten vorher einen Miller Bier Werbespot gesehen hatten, in dem ein Knetmännchen-Jackie-Wilson-Verschnitt lustig animiert dieses Lied zum Besten gab. Ich kann mich noch gut an das Video und den seltsamen 50s-Hit mitten in den 80ern erinnern!

1972: Neil Young und die Schauspielerin Carrie Snodgrass bekommen einen Sohn namens Zeke.

1973: Die Rolling Stones heute live im Empire Pool, Wembley, Tickets ÂŁ2.20.

1973: Marvin Gaye bleibt ab heute 2 Wochen auf No. 1 in den USA mit der Single "Let's Get It On".

rca lp/cd "elvis promised land"
  promised land rca-victor apl 1-0873 (1975)

http://homepage.hispeed.ch/elvis/BMGARCH/2000_PRL.jpg

promised land
there's a honnky tonk angel ( who will take me back in)
help me
mr.songman
love song of the year
it's midnight
your love's been a long time coming
if you talk in your sleep
thinking about you
you asked me to

am 10. bis 16. dezember 1973 war elvis presley wieder in den STAX studios um unter anderem aufnahmen für das album promised land aufzunehmen.

promised land kommt beim grösten teil der presse und beim publikum sehr gut an. "billboard" meint:" diese lp beweist, dass elvis country und pop gleichzeitig oder seperat singen kann:" robert hilburn geht mit der scheibe aber hart ins gericht. er schreibt in der "los angeles times":" dieses album und seine vorgänger können junge musilliebhaber schwerlich davon überzeugen, dass elvis die wichtigste gestalt in der geschichte des rock'n'roll ist er weigert sich, seine musik weiterzuentwickeln. er geht den einfachen weg, schaltet seine karriere auf autopilot und hört auf zu wachsen. so senkt er seine ansprüche und vergeudet sein talent." promised land steht zwölf wochen auf der popliste und erreicht platz 47. die country&western-liste notiert die scheibe mehrere wochen auf platz1.
seit januar muss ein album nicht mehr eine million dollar in die kasse bringen, um vergoldet zu werden. wegen der inflation genügt es jetzt, wenn sie 500'000 kopien verkauft.promised land ist eine der ersten lp's, die unter den neuen bedingungen eine gold schallplatte einbringt.

in grossbritannien erreicht sie platz 21 und verkauft sich schlecht, da sie nur vier wochen notiert bleibt. weltweit findet dir lp bis heute 1,25 millionen käufer, hauptsächlich in den usa. ;-)

Das verrät die Blue Rose Homepage:

Die windige, unendliche Weite von West Texas um das Städtchen Lubbock wird von gerade mal zwei Elementen dominiert: von Land und Himmel. Beide halten sich gegenseitig in einem Gleichgewicht, immer den weit entfernten Horizont als Anhaltspunkt. Dies ist das Panorama, aus dem die Musik der Flatlanders entstanden ist.
Heute sind die drei wichtigsten Mitglieder der Flatlanders - Joe Ely, Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock - bekannter als individuelle Singer/Songwriter. Aber die Flatlanders waren die Brutstätte für drei auüergewöhnliche Musiker, und der Schwung, den die Band auf ihre ehemaligen Schüler und ihre Fans noch immer ausübt, ist auch heute noch sehr stark.

Jimmie Dale Gilmore formierte seine erste Gruppe Ende der 60er Jahre in Lubbock, Texas, und bereits wenig später gründete er die Hub City Movers. Aber so richtig kreativ wurde er erst 1971, als er sich mit Hancock und Ely zu den Flatlanders zusammen tat (das ursprüngliche Line-Up bestand noch aus Steve Wesson an der Säge, Sylvester Rice am Bass und Tony Pearson an der Mandoline).
“Joe war durch Europa gereist und Butch war in San Francisco gewesen," sagt Gilmore. “Wir kamen zufällig zur selben Zeit nach Lubbock zurück und begannen, zusammen Musik zu machen. Wir dachten zuerst nicht daran, eine Band zu gründen, aber die Chemie stimmte, so dass es einfach passierte. Wir alle liebten Folk Musik, Country und Country Blues - aber wir liebten auch die Beatles."

Die Flatlanders - absolut unerfahren, wie die Musikindustrie funktioniert - wurden ausgelacht, als sie 1971 nach Nashville fuhren. Die Grünschnäbel hatten ein Demo in der Tasche, und Gilmore stellte sich immer vor, wie bei einer Absage nach der anderen die Kassette in den Abfalleimer flog. Schlieülich war die Band für Shelby Singleton’s Plantation Records im Studio, die 1972 ein paar Kopien eines Flatlanders-Albums auf einer 8-Spur-Kassette veröffentlichten.
1980 tauchten die Stücke als "One Road More" auf Charly Records in England wieder auf. Seit 1990 ist das Album auf Rounder Records unter dem Titel "More A Legend Than A Band" erhältlich.

Nach dem enttäuschenden Trip nach Nashville zog die Band nach Austin, Texas, wo 1973 eine Renaissance von Country, Rock und Blues stattfand und eine Unzahl von talentierten Songwritern aus dem Boden schoss. Die Flatlanders gaben einige Konzerte, doch die ständig wechselnde Musikszene in Austin und persönliche musikalische Geschmäcker brachten die drei auseinander und jeder begann, sich eine eigene Karriere aufzubauen. Gilmore veröffentlichte um Laufe der nächsten Jahre drei hochgelobte Alben, "After Awhile", "Spinning Around the Sun" und "Braver, Newer World". Country-and-Eastern Music bezeichneten manche seine Songs.
Butch Hancock ging seinen ganz eigenen Weg, produzierte am laufenden Band Alben auf seinem eigenen Label (Emmylou Harris sang sein wunderschönes “If You Were A Bluebird") und brachte es bis zum Führer im Big Bend Nationalpark in der Weite von Texas.
Ely spielte mit jedem von The Clash über Bruce Springsteen bis zu den Rolling Stones. Seine wilde Energie, typisch für seine texanische Abstammung, und seine staubige Grenzland-Romantik machten ihn zum natürlichen Erben von Buddy Holly, Waylon Jennings und Buddy Knox.

Die Neuigkeit, dass das Trio 1997 für den Soundtrack zu Robert Redford’s Film “Der Pferdeflüsterer" einen neuen Song besteuern sollte, schlug bei den Fans der drei Musiker wie eine Bombe ein. “South Wind of Summer" war die erste offizielle Zusammenarbeit der drei seit fast einem viertel Jahrhundert. Im Mai 1998 traten sie gar in der David Letterman-Show auf!
1999 spielte das Trio vor einer riesigen Kulisse im Central Park im Rahmen der „New York Summer Stage Series“. Die „New York Times“ brachte eine halbe Seite von einer Gruppe, von der kaum jemand zuvor gehört hatte. Die Reaktionen waren, wie sie sagen, formidabel.

Letztes Jahr waren sie mit dem Song “Blue Wind Blew" auf dem Album "Poet: A Tribute to Townes Van Zandt" vertreten und sorgten für noch mehr Gesprächsstoff für weitere Dinge, die da kommen könnten. Wichtiger ist aus der Sicht von Ely, dass die drei Songwriter wiederentdeckt hatten, wieviel Spaü es macht, zusammen Musik zu machen. „Wir spielten bei jedes anderen Shows, aber es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass wir uns tatsächlich zusammengesetzt und Songs geschrieben hatten. Wir trafen uns für drei Tage im Studio und brachten drei wirklich gute Songs zusammen. Und wir waren der Meinung, dass wir das öfter machen sollten.“
Was sie dann auch taten. Ihr neues Album "Now Again" mit seinem zweideutigen Titel, der sowohl den Blick nach vorne als auch nach hinten assoziiert, ist nicht die definitive Ansammlung des Lebenswerkes von Joe Ely, Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock. Es ist vielmehr eine weitere Radumdrehung drei der einflussreichsten texanischen Singer/Songwriter und eine willkommene Freude für all ihre Fans.
- John T. Davis

Zitat:
Man muß regelrecht davor warnen. Das Buch gefährdet die Musikrezeption und überhaupt die geistige Gesundheit. Also lieber einen großen Bogen drum machen.
:lol:

Also, ich habe es (die Rede ist von "SOUNDS Platten 66-77, 1827 Kritiken) nun endlich für einen Haufen Geld erstanden. Und so wollte ich es ja auch. Wir hatten das Buch früher in der WG und wie das dann eben so ist, gehört es letztlich nur einem und der nimmt es dann mit in sein neues Leben.

Ich freue mich, dass ich es wieder lesen kann, denn es ist wirklich stellenweise köstlich - so in der Rückschau. Die Neil Young-Verrisse z.B. - das war den Sounds-Kritikern meist zu banal (die Gefahr überhaupt beim Country-Rock!) und Bernd Gockel schrieb über "Harvest": "Harvest liegt im Niveau noch unter "After the Goldrush" und ist nur rührseligen Heimchen zu empfehlen." Überhaupt hatten es C,S,N & Young schwer bei den Sounds-Kritkern.

Leichter hatten es dagegen alle Bands, die heute zum Prog gezählt werden und alles, was damals nach Musik mit Anspruch klang: ELO, Procol Harum, Man, If, Soft Machine, VDGG, Gentle Giant, Genesis, Jethro Tull, Greenslade, King Crimson, Wishbone Ash, Caravan und natürlich alle ernsthaften Krautrocker. Yes wurden anfangs gelobt, später (1974) dann eher doch als größenwahnsinnig bezeichnet.

Bahnbrechend waren 1973 die ersten Zweifel an der Musik von den Moody Blues - Karl Lippegaus kratzte da zum ersten Mal am Denkmal (hier bezogen auf die Texte): "Durch die ständige Befriedigung vordergründiger Bedürfnisse des Hörers, durch die Bestätigung seiner Erziehung im Sinne abendländischer Kultur mit der ihm gleichzeitig Verhaltensformen für diese Gesellschaft mitgegeben worden sind, durch die ständige Demonstration einer Welt, aus der niemand ausbricht, wo alle Gefühle auf ein vorgeschriebenes Maßheraubgesetzt worden sind, wird eine Überprüfung des eigenen Standortsdes Hörers in der Gesellschaft niemals auch nur erwähnt." (Seite 486)

Man sprach auch gern vom progressiven Rock-Fan, um sich so von den Pop-Hören abzugrenzen. Denn Pop war sowieso schlimm und schlecht und wurde auch eigentlich meist außen vor gelassen. Musik von Frauen und Schwarzen wurden prinzipiell en block besprochen (Ausnahmen: Joni Mitchell und Stevie Wonder). Erst Patti Smith schaffte es, die Aufmerksamkeit der Reszensenten zu erringen - man zeigte sich zutiefst verwirrt über Frau Smith und ihre Musik - aber auch interessiert. Und a 1977 war dann sowieso der Teufel los - in Form von Punk. Hans "Punk" Keller gegen den Rest der Redaktion. :-) Immer wieder gelobt übrigens: die Platten von Van Morrison und Steely Dan.

Lustig und lehrreiches Buch, persönlich miterlebt - so war's tatsächlich.

CBGB
  CBGB

Im Jahr 1973 gründet Hilly Kristal einen kleinen Musikclub in Downtown Manhattan. Eigentlich beabsichtigt er im CBGB, dessen Name für „Country, Blue Grass & Blues“ steht, ebensolche Bands auftreten zu lassen. Mangels entsprechenden Angebots oder Nachfrage (?) wird das CBGB stattdessen zur Keimzelle einer neuen, heterogenen Musikszene, die man später unter dem Etikett „Punk“ oder „New Wave“ zusammenfassen wird. Die Ramones spielen hier schon 1974, Television sind bald so etwas wie die Hausband, Patti Smith tritt auf und auch eine Band namens The Stilettos, deren Sängerin Debbie Harry später mit einer anderen Band Karriere machen sollte. Die Talking Heads haben hier 1975 ihren ersten Auftritt im Vorprogamm der Ramones. Ausgerechnet!, möchte man ausrufen, denn was haben diese zwei Bands gemeinsam? Einerseits die pseudo-debilen Halbstarken, andererseits die sophisticated Kunsthochschüler. Vielleicht ist es aber gerade bezeichnend, dass zu dieser Zeit vieles Verschiedene gleichzeitig möglich ist und nicht nur toleriert, sondern sogar neugierig aufgenommen wird. David Byrne kann sich zumindest eher mit den sich selbst nicht allzu ernst nehmenden Ramones anfreunden, als mit solch an sich selber leidenden Berufs-Bohemiens wie Television oder Patti Smith.

David Byrne muss damals eine ebenso irritierende wie faszinierende Bühnenpräsenz haben: Privat schüchtern und introvertiert, verwandelt er sich auf der Bühne in eine kauzige Kreuzung aus Buddy Holly und Anthony Perkins (der aus PSYCHO ...), die ihre Neurosen in Kunst umwandelt. Das trifft nicht nur einen Nerv im jugendlichen Publikum, auch der Betreiber des Labels SIRE, Seymour Stein, der auch schon die Ramones unter Vertrag hat, wird auf die TH aufmerksam und gewinnt sie nach langem Werben für sein Label. Ihre erste Single heiüt LOVE -> BUILDING ON FIRE.

öber Bekannte bekommen die TH Kontakt mit Jerry Harrison, der in einer frühen Inkarnation von Jonathan Richman's Modern Lovers gespielt hatte. Jetzt studiert er aber Architektur in Harvard. Die TH überzeugen ihn, stattdessen bei ihnen als zweiter Gitarrist und Keyborder einzusteigen und damit steht ihre endgültige Besetzung, in der sie ihre erste LP aufnehmen.

Für das Debut der TH entwirft DB ein emblematisches, heute schon klassisches Cover: Die Vorderseite vollflächig knallrot, nur am oberen Rand steht über die gesamte Breite in kursiven, grünen Lettern: TALKING HEADS: 77. Auf der Rückseite hingegen ein völlig unspektakuläres Foto der Band: Vier scheinbar ganz normale Mittzwanziger in ganz normaler Kleidung mit ganz normalen Frisuren.

Das erste Stück UH-OH LOVES COMES TO TOWN ist ein fast schon alberner, leichtfüüiger Popsong. NEW FEELING klingt mit seinen ersten Zeilen „It's not yesterday anymore“ wie das optimistische Coming Out eines schüchternen Menschen, der über seinen eigenen Schatten springt. Erstaunlich gutmütige und optimistische Töne im Punkjahr 1977! Aber die Irritation folgt im weiteren Verlauf der Platte. Auf NO COMPASSION outet sich der Sänger als genervter Misanthrop, der seinen leidgeplagten Mitmenschen den Gang zum Theraputen nahelegt. Auf DON'T WORRY ABOUT THE GOVERNMENT ergötzt er sich widerum an seiner privaten Idylle und singt ein Loblied auf die so hart arbeitenden Staatsbediensteten. Wie bitte? Es ist 1977, die Infrastruktur von NYC liegt am Boden! Ende des Jahres kommt es sogar zum legendären, mehr als 24-stündigen Stromausfall. Meint der das ernst? Auf PSYCHO KILLER mit Tina Weymouths prägnanter, bedrohlicher Bassfigur bekommen wir einen Einblick in die Psyche einer menschlichen Zeitbombe, die jeden Moment explodieren kann und auf PULLED UP lobt er seine Eltern für die fürsorgliche Erziehung, die sie ihm angedeihen lieüen, allerdings in einem Tonfall, der sich bis ins Hysterische steigert und an der Zurechnungsfähigkeit des Sängers zweifeln lässt.

Musikalisch ist 77 eine runde Sache: Im Wesentlichen voc, git, git, kb, b, dr, aber jedes Stück sparsam, aber absolut eigen und unverkennbar arrangiert und strukturiert, keine Soli, aber pointierter Einsatz von Piano, Steeldrums(!) und Sax. Auf FIRST WEEK/LAST WEEK meine ich sogar eine Marimba zu hören. Typisch sind die häufigen Themen-, Rhythmus- und Tempowechsel innerhalb der Stücke und DBs nervös und überspannt wirkender Gesang. Und die TH können grooven: Auf THE BOOK I READ gibt es z.B. eine wiederkehrende Passage, auf der DB nur noch „Nanananah-nananananananah ...“ singt und die Band herrlich in Fahrt kommt.

Kommerziell war 77 ein eher bescheidener Erfolg. PSYCHO KILLER kratzte gerade mal an den unteren Bereichen der Single-Charts. Aber was soll man auch von so einer Band und deren Musik halten?

F.

ich bin ein paar tage zu früh. bin nächste woche unterwegs, darum schon jetzt!

DORIS DAY: A LOAD OF HAY (1950) 20 jahre später produzierte ihr sohn terry melcher einige platten von:
THE BYRDS: TRUCKSTOP GIRL deren schlagzeuger gene parsons trommelte 1973 auch für
ELLIOTT MURPHY: GRAVEYARD SCRAPBOOK es war E.M. debutalbum. er war einer der "new dylans", darum bekam er wohl auch so hochkarätige musiker an die seite, wie zb:frank owens, der hier piano spielte wie auch auf:
BOB DYLAN: HIGHWAY 61 REVISITED das wirken frank owens muü seine bobness so beindruckt haben das er sich von seinem kumpel david bromberg dazu übereden lieü es selbst einmal als session pianist und backing vocalist zu versuchen, unter dem decknamen robert milkwood thomas und zwar bei:
STEVE GOODMAN: SOMEBODY ELSES TROUBLES (1972) steve hatte nicht nur den selben manager wie john prine - man half sich auch gegenseitig auf den platten. prine sang hier.
JOHN PRINE: THERE SHE GOES von 78, goodman produzierte hier. backing vocals von james talley.
JAMES TALLEY: WE KEEP TRYIN` 1977 wenn bei einer platte wie dieser der alte studiohase charlie mccoy(harmonica) dabei ist, kann man als nächstes fast jede beliebige nummer auf diese cd nehmen. der kettenbrief geht weiter an:
WEEN: LIKE JAPANESE COWBOY ween haben für ihr country album diverse alte studio cracks geholt, neben mccoy auch "pig" robbins(piano). robbins wurde in den mittleren 70ern neben diversen anderen cracks einem jungen aufstrebenden talent zur seite gestellt. dieses talent sollte nun den durchbruch schaffen, nachdem schon 3 alben veröffentlicht und auf dem 3.album tatsächlich so etwas wie ein hit war. es wurden weitere 3 alben mit starbesetzung gemacht - aber mit durchbruch war nix! das talent hieü:
LOUDON WAINWRIGHT III: DILATED TO MEET YOU (1973)er singt zusammen mit seiner frau ein lied an/über den noch(?) ungeborenen sohn. dieser macht fast 30 jahre später selbst wunderbare platten und scheint wie sein vater auch den durchbruch nicht zu schaffen:
RUFUS WAINWRIGHT: ONE MAN GUY ein song seines vaters, mit dem dieser seit jahrzehnten seine konzerte eröffnet. backing vocals: martha wainwright - die schwester/tochter singt ebenfalls auf:
BOO HEWERDINE: BELL; BOOK & CANDLE boo ist brite, es hat ihn aber schon vor jahren nach nashville verschlagen und auf diesem song begleitet ihn der lokale studiocrack tim harris.dieser spielte auch für:
YO LA TENGO: FROM BLACK TO BLUE YLT haben ihre letzten platten alle in nashville aufgenommen. hier spielt tim harris cello. einige jahre vorher nahmen YLT eine split-single für das SOL-label ein:
DANIEL JOHNSTON & YO LA TENGO: SPEEDING MOTORCYCLES einer seiner berühmtesten songs. er singt ihn übers telefon zur bandbegleitung. er lieü sich dann auf:
DANIEL JOHNSTON: MOUNTAIN TOP die musik von mark linkous (sparklehorse) auf den leib schneidern.
SPARKLEHORSE: DOG DOOR mark linkous kam selbst auch nicht ohne hilfe aus, tom waits ist mit dabei.
TOM WAITS: BIG IN JAPAN hier spielt marc ribot gitarre.
VINICIUS CANTUARIA: RIO auch hier ribot/gitarre. cantuaria war früher einmal trommler in der band caetano velosos welcher auf diesem album auch mitsingt.
CAETANO VELOSO: HOW BEAUTIFUL COULD A BEING BE hier spielt davi moraes mit. sonst eher gitarrist ist er hier für palmas(?) mitveranwortlich. aber auf dem nächsten song spielt er dann gitarre:
LUCAS SANTANA: DE COLECTIVO OU DE METRO von 99. chico neves( auch überall dabei!) spielt hier bass. auf dem nächsten song ist er für die electronik verantwortlich und hat auch produziert:
ARNOLDO ANTUNES: QUASE TUDO antunes ist auch mitglied bei:
OS TRIBALISTAS: JA SEI NAMORAR

DORIS DAY: A LOAD OF HAY (1950) *
Sind singende Schauspieler/innen oder schauspielernde Sänger/innen von Nöten. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Diese hier nicht. Not my cup of tea.

THE BYRDS: TRUCKSTOP GIRL ****
Ein hübscher Song. Es gibt bessere von den Byrds ganz klar, aus der Zeit vor 1970. Aber ich kenne die „Untitled“ nicht und vermute mal, dass sie doch der Anschaffung bedarf.

ELLIOTT MURPHY: GRAVEYARD SCRAPBOOK ****
Entdeck habe ich Elliott Murphy erst durch Rare Trax 1, durch das Duett mit Bruce Springsteen („Everything I Do“). Guter Song hier. Ebenfalls etwas, von dem ich denke, dass eine meine Sammlung definitiv bereichern würde.

BOB DYLAN: HIGHWAY 61 REVISITED *****
Outstanding.

STEVE GOODMAN: SOMEBODY ELSES TROUBLES (1972) ***
Ist das gleichnamige Album (auf dem der Track enthalten ist) nicht aus 73? Egal. Es ist mir zu sehr Country, zu sehr schon mal irgendwo gehört. Fiddle/Banjo/Gesang. Ja. Nett. Kann man machen. Nach mehrmaligem hören gefällt es aber dann doch besser. Grows.

JOHN PRINE: THERE SHE GOES *** 1/2
Ich kannte bisher nur einen Song gleichen Namens von den LA’s. Dieser hier gefällt mir. Nicht so gut, wie der von der LA’s. Aber mal nicht ćppel und Birnen vergleichen. Das Cover von „Bruised Orange“ ist ja selten schön. Doch, guter Song, guter Tipp!

JAMES TALLEY: WE KEEP TRYIN` 1977 ****
Auch hier muss ich wieder fragen: ist denn das Album „Ain’t it Somethin’“ nicht aus 78? Egal. Sehr guter Song. Ich habe noch nie etwas von Talley gehört. Musikalisch finde ich durchaus mit James Taylor vergleichbar. Eine weitere Bereicherung!

WEEN: LIKE JAPANESE COWBOY *** 1/2
Weens Country-Album habe ich mir nicht gekauft. Mich schreckt das Wort Country ja doch immer noch etwas ab. Und nach dem groüartigen „Chocolate & Cheese“ war das etwas, was ich nicht von ihnen hören wollte. Der Song ist aber gut (komischerweise habe ich die Muppets-Kühe vor Augen, wie sie auf der Bühne tanzen. Keine Ahnung woher diese Assoziation rührt).

LOUDON WAINWRIGHT III: DILATED TO MEET YOU (1973) ***
Hm. Der Song gefällt mir. Aber ich finde den Gesang der beiden irgendwie disharmonisch und leiernd. Hm.

RUFUS WAINWRIGHT: ONE MAN GUY ****
„Poses“ steht bei mir im CD-Schrank. Dieser Song ist mitunter einer der Highlight. Schön.

BOO HEWERDINE: BELL; BOOK & CANDLE ****
Das ist hübsch (auch wenn der Titel Erinnerungen an eine unsäglich schlechte deutsche Band geweckt hat). Auch einer der besseren Songs auf dem Sampler. Würde ich gerne mal die ganze CD von hören!

YO LA TENGO: FROM BLACK TO BLUE YLT **** 1/2
„The Sounds of the Sounds of Science“ habe ich mal versucht. Das ging gar nicht. Ich kam mit Yo La Tengo einfach nicht klar und habe auch die groüartigen Kritiken nicht verstanden. Umso überraschter bin ich diesen wirklichen intelligenten und guten Song zu hören. Sollte das Nachfolger Album für mich einfach zu verquast gewesen sein und untypisch für Yo La Tengo? Der Song hier hat was hypnotisches und ist neben Bob Dylan und Tom Waits das Highlight der CD.

DANIEL JOHNSTON & YO LA TENGO: SPEEDING MOTORCYCLES *
Ja danke. Und geskipped.

DANIEL JOHNSTON: MOUNTAIN TOP *** 1/2
Ach, von der neuen. Kurzer trockener Rocker. Recht so. Dennoch: mäüiges Album!

SPARKLEHORSE: DOG DOOR ****
Das grooved ja mal richtig gut. Und der Meister himself mit Lead Vocals. Positiv.

TOM WAITS: BIG IN JAPAN *****
Outstanding (revisited)

VINICIUS CANTUARIA: RIO *** 1/2
Percussion/Gitarre/Trompete: Passt.

CAETANO VELOSO: HOW BEAUTIFUL COULD A BEING BE **
Ach, das ist diese Art von World-Music die mir nun gar nicht zusagt. Obwohl es noch schlechteres gibt. Nein. Vielleicht hätte ich das im Sommer hören müssen.

LUCAS SANT(T)ANA: DE COLECTIVO OU DE METRO *** 1/2
Das hat Groove. Ist das ein Altsaxophon am Anfang? Das hat Funk. Genehm. (Schreibt man den Herrn nicht: Santtana?)

ARNOLDO ANTUNES: QUASE TUDO **
Musikalisch gefällt mir das. Aber der Gesang ist doch arg monoton und störend. Schade. Instrumental hätte mir das besser gefallen.

OS TRIBALISTAS: JA SEI NAMORAR ***
Nettes Stück Popmusik. Aber selbst in englisch gesungen wäre es nicht so umwerfend. Ok.

Resümee: Was den Kettenbrieftauschzirkel auszeichnet ist, dass man viele neue Sachen kennen lernen kann. So auch hier. Viele Sachen habe ich das erste Mal gehört und das absolut nicht bereut. Die CD fängt zwar mit einem ganz schwachen Stück an, aber das habe ich immer geskipped. Die erste Phase ist Folk/Country-mäüig und hat überwiegend gute Songs. Es kommt dann zum gitarrenbetonteren Teil, der durchaus gefällt, wäre nicht das furchtbare „Speeding Motorcycles“. Eine klare Störungsstelle im Verlauf. Die letzte Phase würde ich in die Schublade World-Music legen. Das ist nicht unbedingt meine Art von Musik, aber ich bin auch hier positiv überrascht. Insgesamt würde ich eine Stunde der CD als absolut hörenswert und teilweise bereichernd einschätzen. Danke dafür! :twisted:

Heute vor 30 Jahren: in memory of Elvis Presley
  dpa - Donnerstag, 16. August, 10:10 Uhr

Memphis (dpa) - Der König ist tot - es lebe der König! Auch 30 Jahre nach dem traurigen Ende von Elvis Presley ist die Verehrung für den ÂŤKing of Rock 'n' RollÂť ungebrochen.

Fan-Clubs in aller Welt treffen sich zu seinem 30. Todestag am 16. August zu aufwendigen Trauerfeiern, in Berlin wird die gröüte Elvis-Ausstellung auüerhalb der USA präsentiert, in seiner Heimatstadt Memphis im US-Bundesstaat Mississippi gibt es vom 11. bis 19. August eine Elvis-Woche mit mehr als 30 Veranstaltungen und rund 50 000 Gästen. Und die Musikindustrie heizt den Trubel mit zahlreichen Neuauflagen seiner Filme und Platten kräftig an.

Vielleicht war Elvis Presley wirklich der einflussreichste Musiker der Popgeschichte. ÂŤOhne Elvis hätte es keiner von uns geschafftÂť, gab der Rock 'n' Roll-Pionier Buddy Holly einmal zu. Und John Lennon räumte unumwunden ein: ÂŤWenn es Elvis nicht gegeben hätte, hätte es die Beatles nicht gegeben.Âť

Was Elvis in den 50er Jahren so besonders macht, ist die neue Mischung aus ÂŤweiüerÂť Country-Musik und ÂŤschwarzerÂť Rhythm-and-Blues- Tradition, unterlegt mit einem hämmernden Bass. Dazu bewegt sich das einst schüchterne Muttersöhnchen mit so viel lasziver Energie über die Bühne, dass die Teenies reihenweise in Ohnmacht sinken.

Das konservative Amerika wittert einen Verfall der Sitten - einmal darf Elvis wegen seines berühmten verführerischen Hüftschwungs in einer Fernsehsendung sogar nur von der Taille an aufwärts gezeigt werden. Doch für eine ganze Generation wird er zum Idol: ein Rebell, der die Schranken von Herkunft, Hautfarbe und Konvention durchbricht. Weltweit macht sich eine fast hysterische Begeisterung für den Kultmusiker breit.

Aber Elvis ist nicht nur ein angebeteter, er ist auch ein verzweifelter und ein einsamer Mann. Am 16. August 1977 wird er tot auf dem Bauch liegend im Badezimmer seiner Villa ÂŤGracelandÂť in Memphis gefunden, nur 42 Jahre alt. ÂŤTod durch HerzversagenÂť, stellt der Amtsarzt fest. Nach späteren Laborergebnissen haben offenbar Fettsucht und jahrelanger Medikamentenmissbrauch zu dem Herzstillstand geführt. ÂŤEr konnte es nicht ertragen, was aus ihm geworden war, und hat den Schmerz betäubt, wo immer es gingÂť, sagt seine Biografin Alanna Nash.

Dabei war Elvis gelungen, was als amerikanischer Traum schlechthin gilt. Der Sohn eines Gelegenheitsarbeiters und einer Näherin aus Tupelo in Mississippi hatte sich aus ärmlichsten Verhältnissen zur Rocklegende hochgearbeitet. Als er zehn Jahre alt wurde, schenkten ihm die Eltern statt des erhofften Fahrrads für 7,90 Dollar eine Gitarre. Der in der Schule oft gehänselte Bub brachte sich die Griffe selbst bei und konnte dank seiner Musikalität und seiner Erfahrungen aus dem Kirchenchor schon bald professionell spielen.

Als 1954 mit ÂŤThat's All Right MamaÂť Elvis' erster Rock 'n' Roll im Radio gespielt wird, muss der Discjockey die Platte an diesem Abend wegen der Hörernachfrage 15 Mal auflegen. Für die nächste Single gibt es 6000 Vorbestellungen, und ab da geht es kometenhaft nach ganz oben. Seit 1954 wurden mehr als eine Milliarde Elvis- Platten verkauft - das hat noch kein anderer Künstler geschafft. Er erhielt drei Grammys und ist in drei verschiedenen Musik-Ruhmeshallen vertreten. Auüerdem spielte Elvis in mehr als 30 meist eher schlichten Hollywoodfilmen mit - stets in seiner Paraderolle als hinreiüender Herzensbrecher.

Privat jedoch war seine Situation längst schwierig geworden. Bei seinem Militäreinsatz im hessischen Friedberg (1958 bis 1960) hatte er die damals erst 14-jährige Soldatentochter Priscilla Beaulieu kennengelernt und 1967 geheiratet; genau neun Monate später kam die Tochter Lisa Marie zur Welt. Doch das Paar lebte sich auseinander. Priscilla klagte über den Teufelskreislauf von Schlaf-, Aufputsch- und Beruhigungsmitteln, dem Elvis verfallen war, und über die wenige Zeit, die für die Familie blieb. 1973 lieü sie sich scheiden.

Der ÂŤKingÂť konnte zwar noch einige Erfolge landen - wie seine Fernseh-Show ÂŤElvis - Aloha From HawaiiÂť, die weltweit mehr als eine Milliarde Zuschauer zählte - aber er war immer weniger er selbst. Er litt darunter, dass einstige Bewunderer wie die Beatles und die Rolling Stones zunehmend angesagter waren als er. Aufgedunsen und zugedröhnt konnten die Freunde ihn am Schluss kaum mehr auf die Bühne bringen, von Hüftschwung ganz zu schweigen. Seinen letzten Song nahm er im August 1977 im ÂŤDschungelraumÂť seines Hauses auf, Titel: ÂŤWay DownÂť - Weg nach unten. Wenige Tage später war er tot. ÂŤNiemand hat Elvis umgebracht auüer ElvisÂť, erklärte sein umstrittener Manager ÂŤColonelÂť Tom Parker.

Die Verkaufszahlen freilich schossen in die Höhe. Jahrzehntelang hielt Elvis auf der ÂŤForbesÂť-Liste der toten Prominenten mit seinen Einnahmen einen Spitzenplatz, 2006 lag er mit 42 Millionen Dollar (rund 30 Millionen Euro) hinter dem gleichfalls toten Sänger-Kollegen Kurt Cobain auf Platz zwei. ÂŤElvis ist zu einer Zeit gestorben, als es seinem Ruhm nur guttun konnteÂť, befand Biograf Samuel Roy.

Mark Knopfler

Mark Knopfler (* 12. August 1949 in Glasgow) ist ein schottischer Musiker und früherer Journalist und Lektor. Er war Kopf und Gründer der Rock- und Popgruppe Dire Straits , in der zu Beginn auch sein Bruder David mitspielte, und erlangte mit ihr einen hohen Bekanntheitsgrad. Er nahm auch einige Soloalben auf und schrieb des Weiteren Musik für einige Filme wie: Local Hero, The Princess Bride und Wag the Dog. Verschiedentlich arbeitete er mit bekannten Country-Musikern wie Chet Atkins, Emmylou Harris oder John Anderson zusammen. Ende der 1980er Jahre war er Gründungsmitglied der britischen Country-Formation The Notting Hillbillies.

Geboren in Glasgow zog er mit seiner Familie in den 1950ern nach Newcastle upon Tyne. Er lernte das Gitarrespielen als Teenager und begann nach seinem Abschluss für die Yorkshire Evening Post in Leeds zu schreiben. Diese Anstellung und gelegentliche Auftritte in Clubs ermöglichten es ihm, sein Journalistikstudium an der University of Leeds zu finanzieren, das er 1973 erfolgreich abschloss.

Charakteristisch ist neben seiner rauchigen Stimme seine Art des Gitarrenspiels, dem so genannten Fingerpicking bei dem die Saiten der E-Gitarre mit den Fingerkuppen angeschlagen werden. Damit und mit der von ihm geprägten Technik, beim Anschlag der Saite den Lautstärkeknopf aufzudrehen, was dem Ton ein glockenartiges, körperreiches Klangcharakteristikum gibt, entstand Knopflers typische Klangfarbe, die für viele andere Musiker stilbildend wurde. Für gewöhnlich spielt Knopfler eine Fender Stratocaster. Fender hat ihm sogar ein eigenes Signature-Modell in der typischen roten Farbe "Hot Rod Red" gewidmet. Er spielt aber auch andere Gitarren wie Gibson Les Paul, National Style O, Schecter und auf der Shangri-La-Tournee 2005 Instrumente von Danelectro und Silvertone.

Mark Knopfler lebt heute relativ zurückgezogen mit seiner dritten Frau Kitty Aldridge, einer englischen Schauspielerin, und seinen Töchtern Isabella (* 1998) und Katya (* 2005) in Notting Hill. Aus seiner ersten Ehe hat er die Zwillingssöhne Benji und Joseph (* 1987).
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Diskographie
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Soloalben

* 1983: Local hero (Soundtrack)
* 1984: Cal (Soundtrack)
* 1987: The princess bride (Soundtrack)
* 1989: Last exit to Brooklyn (Soundtrack)
* 1990: Neck and neck (mit Chet Atkins)
* 1996: Golden heart
* 1998: Wag the dog (Soundtrack)
* 1999: Metroland (Soundtrack)
* 2000: Sailing to Philadelphia
* 2002: A shot at glory (Soundtrack)
* 2002: The ragpicker’s dream
* 2004: Shangri-La

Auüerdem nahm er 2004 zusammen mit John Fogerty den Song "Nobody's here anymore" auf.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Knopfler

Ich bin auch schwer endtäuscht von dir Herr Kaiser :shock:
:roll: :wink:
Aber nettes Pic da am Bahnhof! Bis auf das rosa Hemd! :lol: :twisted:

@ Kelti

Haste schon von dem neuen Doppel Best of Knopfler/DS Ablum gehört?
Soll laut den Amazon Rezis ja wohl nicht jo der Brüller sein (depperte Songauswahl) :roll: :?

Lee Clayton
  Lee Clayton
geb. am 29. Oktober 1942 in Russelville, Alabama ist ein US Amerikanischer Musiker und Komponist.
Clayton wuchs in Oak Ridge, Tennessee auf und begann im Alter von 7 Jahren Mundharmonika und Gitarre und mit 9 Jahren auf der Steelguitar zu spielen.
Lee Clayton hatte in jungen Jahren schon eine Menge Erfahrungen sammeln können, war Kinderstar, ausgebildeter Jetpilot im Korea Krieg, hatte früh Hochzeit und Scheidung hinter sich, nahm Alkohol und Drogen und wanderte umher, bis es ihn Anfang der 70er nach Nashville verschlug.
Sein erster groüer Erfolg war der Song „Ladies Love Outlaws“ aus dem Jahre 1972, mit dem Waylon Jennings auf Platz 11 der Billboard Charts landete. 1973 erschien sein erstes Album „Lee Clayton“, mit dem Clayton unzufrieden war.
Obwohl er damit seinen Ruf als exzellenter Country Singer-Songwriter untermauern konnte, floppte die Platte beim Publikum, das auf seine eher radikalen Outlaw-Statements (noch) nicht vorbereitet war.
Darüber hinaus komponierte er weiterhin Songs für andere Musiker, wie z. B. „Lone Wolf“ für Jerry Jeff Walker oder „If You Could Touch Her at All“ für Willie Nelson.
Nach weiteren Jahren des Umherziehens bekam er 1978 wieder einen Vertrag, diesmal bei "Capitol", und lieferte bis 1981 drei Alben ab, die in den USA abermals kühl aufgenommen wurden, diesmal wegen seiner Hinwendung zum Country-Rock der härteren Gangart und anzüglichen Texten.
Als Beispiel sei eine Zeile in "Jaded Virgin" genannt:
"You had your stomach full of empty one-night stands"
Das war den vordergründig spiessbürgerlichen Amerikanern zuviel. In Europa allerdings wurde er mit der herausragenden Platte "Naked Child" 1979 zum absoluten Kultstar.
1979 ging Clayton auf Welttournee, die ihn 1980 auch nach Deutschland brachte, wo unter anderem ein 30-minütiges TV-Special beim WDR-Rockpalast entstand. Seinen Kultstatus erlangte Clayton hauptsächlich in Deutschland, Frankreich und Skandinavien.
1981 veröffentlichte er das Werk „The Dream Goes On“, das für lange Zeit sein letztes Album blieb. In den 1980er Jahren brachte er zwei autobiografische Bücher heraus. Erst 1990 erschien eine neue Live-CD mit dem Titel „Another Night“, die in Oslo aufgenommen wurde.

1973: Lee Clayton
1978: Border Affair
1979: Naked Child
1981: The Dream Goes On
1990: Another Night
1994: Spirit of The Twilight
2002: The Essential 1978-1981
2003: Naked Child/Border Affair (2. und 3. Vinyl-Schallplatte auf einer CD)

Persönliche Anmerkung
Ich habe Lee Clayton zwei mal live erlebt und war jedes Mal begeistert. Seine Texte sind sehr kritisch und die Musik ist einfach genial. Sie beschreibt auch oft seinen eigenen Lebensweg.
:huld::huld::huld::huld::huld::huld::huld:

:bye2:Hiemue

’68 Comeback Special“, „Elvis, Aloha from Hawaii“
  Zwischen Hollywood und Mississippi

TV-Shows des „King“: „’68 Comeback Special“, „Elvis, Aloha from Hawaii“

Um „God’s Own Country“ zu „verstehen“, muss man den groüen Stimmen Amerikas lauschen: dem Crooner Frank Sinatra („The Voice“), der Country-Ikone Johnny Cash („The Man in Black“), dem „King“ Elvis Presley und dem bellenden Poeten Bob Dylan, dem letzten öberlebenden dieses Quartetts, dem es jüngst sogar gelungen ist, mit seinem unglaublich altmodischen Album „Modern Times“ nach genau dreiüig Jahren noch einmal die Spitzenposition der US-Charts zu erobern. Was alle miteinander verbindet? Sie alle heulten gerne den Mond an, den die Amerikaner 1969 ja auch noch erobern mussten.
Wenige Monate vorher, am 3. Dezember 1968, fand bei NBC ein denkwürdiges TV-Event statt: das „’68 Comeback Special“ des „King“, das schlicht den Titel „Elvis“ trug. Nebenbei bemerkt, auch bei dieser Gelegenheit sang Presley wieder ein Mondlied: „When My Blue Moon Turns To Gold Again“. Nachdem Sony-BMG vor einiger Zeit schon eine Luxusversion dieses legendären Konzerts veröffentlichte, gibt es nun auch eine entschlackte Fassung der Show auf DVD, zusammen mit dem TV-Special „Elvis, Aloha From Hawaii“ von 1973.
Als Elvis, the Pelvis, im Sommer 1968 in den NBC-Studios in Burbank diese Weihnachtsshow aufnahm, war es höchste Zeit für ein Comeback gewesen. Denn nach seiner Entlassung aus der US-Armee Ende der Fifties war der Rock’n’Roll-King zahm geworden. In den Sixties erschienen fast nur noch Soundtrackalben zu seinen unzähligen Filmen, die im öbrigen nicht alle so schlecht waren, wie immer wieder nachgeplappert wird. Gezähmt hatte ihn natürlich sein Manager Colonel Tom Parker, der sich dieses NBC-Spezial ganz anders vorstellte: Der King sollte darin zwanzig Weihnachtslieder singen. Wie in den frühen „Sun“-Records-Aufnahmen brachte Elvis für den Pop-Mythomanen Greil Marcus in einer Handvoll Songs in dieser Show eine „brennende, verzweifelte Art von Leben ..., die sich sonst in seiner Musik nicht wiederfinden lässt.“ Eine denkwürdige Session, ein Neubeginn, ein magischer Moment. „Da also war Elvis“, schreibt Marcus, „da stand er in einem Auditorium, vor sich Fernsehkameras und ein Live-Publikum, da stand er zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt, nachdem er sich endlich hinter einer Wand von Schranzen und Speichelleckern hervorgetraut hatte, die er bezahlte, damit sie ihn verbargen. Und alle schauten zu. Er saü auf der Bühne in schwarzem Leder, umgeben von Freunden und einer ruppigen kleinen Combo, die Menge raunte, er sang und redete und machte Witzchen, und all der Unmut, den er über die Jahre in sich hineingefressen hatte, begann, aus ihm herauszubrechen. Er hatte immer ja gesagt, aber diesmal sagte er nein – nicht ohne Humor, aber beinahe mit einem sarkastischen Anflug von Schuld, als hätte er sein Talent und sich selbst verraten. Been a long time, baby.“
Als Leitmotiv ziehen sich durch die Show zwei Lieder, die für die Vergangenheit und die Zukunft stehen: Leiber & Stollers Hollywood-Rock-Nummer „Trouble“ und Jerry Reeds Nashville-Klassiker „Guitar Man“. Zwischen Country & Soul sollten dann auch die Songs seiner kommenden Memphis-Sessions pendeln, dem letzten musikalischen Höhepunkt seiner Karriere. Von nun an ging’s bergab. Den Anfang vom Ende kann man entdecken in der TV-Show, die am 14. Januar 1973 über Satellit angeblich in die Wohnzimmer eines Drittels der Weltbevölkerung übertragen wurde: „Elvis, Aloha from Hawaii“. Der King ist müde geworden. Vergleicht man die Interpretationen der Songs, die er in beiden TV-Shows gesungen hat, „Blue Suede Shoes“ oder „Hound Dog“, miteinander, geht dieser Vergleich zu Gunsten des Comeback-Specials aus. Und doch schimmert immer wieder etwas vom alten Performance-Genie durch, wie in „Dixie“.
„I wish I was in Dixie“, sang Bob Dy-lan vor ein paar Jahren in der bizarren Untergangsphantasie „Masked And Anonymous“, aber es war Elvis, der 1973 in Hawaii diese Südstaatenhymne einem weltweiten Fernsehpublikum vorsang. „Dixie“ war Teil der „American Trilogy“, zu der auch „The Battle Hymn of the Republic“ und das Sklavenlied „All My Trials“ gehört, die zum merkwürdigen Höhepunkt der Show wurde. Greil Marcus brachte es auf den Punkt: „Wenn Elvis das singt, gibt er zu verstehen, dass seine Bühnenpersönlichkeit und die Kultur, die er aus Blues, Las Vegas, Gospel, Hollywood, Gefühlsmatsch, Mississippi und Rock ’n’ Roll gemacht hat, jedes Amerika in sich bergen kann, das man eventuell heraufbeschwören möchte. Es ist ziemlich lincolnhaft; Elvis begreift, dass der Bürgerkrieg nach wie vor noch nicht vorbei ist, also spielt er die Union.“
Viktor Rotthaler

quelle: neue musikzeitung
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Promised Land
  http://www.biwa.ne.jp/~presley/cdcover/cd-pl-2.jpg

Vom 10. bis 16. Dezember 1973 war Elvis in den berühmten Stax-Studios in Memphis, um insgesamt 18 Songs einzuspielen. Zehn davon kamen auf die LP "Promised Land“:

- Promised Land
- There's A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In)
- Help Me
- Mr. Songman
- Love Song Of The Year
- It's Midnight
- Your Love's Been A Long Time Coming
- If You Talk In Your Sleep
- Thinking About You
- You Asked Me To

An dem Album mitgewirkt haben einige Stax-Studio-Musiker, eine Auswahl seiner Live-Band sowie der Pianist Per-Erik Hallin von „Voice“. Produzent war Felton Jarvis. Erschienen ist der Longplayer im Januar 1975.

Colonel Parker hatte angeordnet, dass ein Aufnahmetag für Gospels freigehalten werden sollte. Aber dazu kam es nicht. Stattdessen kam u.a. der Chuck Berry-Song "Promised Land“ auf Band, der es bis Platz 14 in den Billboard-Charts schaffte. Der bis dato rockigste und erfolgreichste Song seit "Burning Love“.

Weiter geht es mit der wunderschönen Ballade "There's A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In)“. Es ist ein Song, der von Troy Seals geschrieben wurde und auch von Cliff Richard gesungen wurde. Elvis` Version ist allerdings objektiv betrachtet unerreicht. Troy Seals schrieb auch den Song "Pieces Of My Life“, der ebenfalls von Elvis aufgenommen wurde.

In dem Country-Song "Help Me“, der als nächstes kommt, spielt neben Elvis vor allem auch Per-Erik Hallin eine groüe Rolle, der durch sein Pianospiel dem Song eine ganz besondere Note verleiht. Viele werden auch die Version von Kris Kristofferson kennen, die 1972 aufgenommen wurde. Elvis hatte diesen Song von 1972 bis 1977 in seinem Live-Reportuar. Schade ist, dass dieser Song mit einer Spieldauer von weniger als zweieinhalb Minuten recht kurz geraten ist.

"Mr. Songman“ – ein sehr schöner Song von Donnie Summer, aber wieder viel zu kurz: Etwas mehr als zwei Minuten werden uns gegönnt. Man hätte mehr daraus machen können. Gerade weil Elvis in diesen Tagen gut vorbereitet ins Studio ging, ärgert es mich, dass das nicht geschehen ist. Hier hätte Elvis ruhig etwas kreativer sein können.

"Love Song Of The Year“ gehört eindeutig zu den absoluten Höhenpunkten dieser LP. Irgendwie verbinde ich die Melodie dieses Songs immer mit Weihnachten. Elvis singt sehr gefühlvoll und emotional. Es macht Spaü, zuzuhören wie der Hintergrundchor den King begleitet. Gerne höre ich den Song mehrmals hintereinander. Es wird nie langweilig. Er wäre auch ideal als Schlusssong auf Konzerten gewesen.

Eine Menge Dramatik hört man bei der Ballade "It`s Midnight“ heraus. Hier übertrifft Elvis sich beinahe selber, was seine Stimme betrifft. Er geht mit ganzem Herzen mit und hängt sich voll rein. Ein Genuss erster Klasse! Vermutlich sang Elvis diesen Song am 7. Mai 1976 zum letzten Mal live vor Publikum. Schade eigentlich. Eine sehr schöne Live-Version hören wir auf der Soundboard-Aufnahme "If You Talk in Your Sleep“ vom 19. August 1974 in Las Vegas.

Bei "Your Love`s Been A Long Time Coming“ hört man mal wieder die Vielseitigkeit, die Elvis in die Wiege gelegt worden ist. Eine Mischung aus Blues und Country-Musik, mit der excellenten Begleitung von Kathy Westmoreland lassen diesen Song zu einem Hörgenuss und typischen Elvis-Song werden! TOP!

Red West und Johnny Christopher haben dem King einen richtig fetzigen Song gegeben, der sogar zum Tanzen einlädt. "If You Talk In Your Sleep“ ist ein typisch für die 70er-Jahre klingender Song. Gehört eindeutig zu den Höhenpunkten aus 1973.

Nicht wirklich was besonderes ist dagegen "Thinking About You“ von Tim Baty. Es ist kein schlechter Song, dient aber meiner Meinung nach eher als Lückenfüller.

"You Asked Me To“ lässt dagegen wieder aufhorchen. Zwar einfach gestrickt, aber dennoch sehr unterhaltsam. Besonders dann, wenn das Gitarren-Solo zusammen mit dem Ride-Becken vom Schlagzeug harmoniert.

Mein Gesamturteil:
Wer seine Sammlung einigermaüen komplett haben möchte und ernsthaft betreibt, kommt an dieser LP/CD nicht vorbei. Mal abgesehen davon, dass diese Scheibe sowieso zu den Besten gehört, die Elvis je aufgenommen hat, MUSS man diese Aufnahme-Session, komplettiert durch die LP/CD "Good Times“ einfach haben. Eben deshalb, damit man die Zeit vom 10. bis 16. Dezember 1973 komplett hat.

Das war in einer online-Fernsehzeitung zu lesen.
Als Inhaltsangabe zur Sendung "Western-Legenden - Elvis Presley".
Wird am 19.09. um 20.15 auf TELE 5 gezeigt:

Elvis Presley kam am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi, zur Welt. Musikalisch wurde er früh von den Gospel-Chören in der vorwiegend aus Schwarzen bestehenden Kirchengemeinde seiner Heimatstadt Memphis, sowie vom in den 50er-Jahren angesagten Blues und der Country-Musik geprägt. Der Umstand, dass ihm seine Eltern zum 11. Geburtstag statt eines Fahrrads eine Gitarre schenkten, war für die musikalische Entwicklung des Jungen ebenso förderlich. Der Legende nach nahm er seine erste Platte 1953 als verspätetes Geburtstagsgeschenk für seine Mama auf, woraufhin Plattenproduzent Sam Phillips auf sein Talent aufmerksam wurde. 1956 gelang Elvis mit einem TV-Auftritt in der Tommy und Jimmy Dorsey Show sowie dem Song 'Heartbreak Hotel' der Durchbruch. Nach Frank Sinatra wurde Elvis Presley zum ersten international gefeierten Superstar der Popmusik, der seine Fans zu Massenhysterien hinriss. Auf Geheiü seines Managers 'Colonel' Tom Parker lieü sich Elvis 1956 die dunkelblonden Haare schwarz färben, um das finsterere Aussehen eines Rebellen zu bekommen. Während seines Wehrdiensts in Deutschland 1959 lernt Elvis die damals 14-jährige Priscilla Beaulieu in Wiesbaden kennen, 1967 heiratete er sie. Ein Jahr später wurde die gemeinsame Tochter Lisa Marie geboren, doch die Ehe wurde 1973 wieder geschieden. Elvis Presley spielte von 1956 an in 33 Filmen, darunter zwei Dokumentarfilmen, doch die meisten waren seichte Unterhaltung, die darauf abzielten, Elvis singend und mit schönen Frauen posierend zu zeigen. Zu den besten Leinwandauftritten des Kings zählen 'Jailhouse Rock - Rhythmus hinter Gittern' (1957), Mein Leben ist der Rhythmus' (1958) und 'Flammender Stern' (1959). Sein Manager Parker, der als einer der meist gefürchteten Personen im Musikgeschäft galt, nahm auch auf die Filmauswahl Einfluss und war mit verantwortlich, dass Elvis viele gute Rollen nicht bekam: So wollte Elia Kazan mehrmals mit Presley arbeiten, als Partner von Robert Mitchum, dessen Frisur er kopierte, in 'Thunder Road' (1958) war er im Gespräch, ebenso für Robert Wise in 'West Side Story' (1961) und in 'Der Marshal' (1969) neben John Wayne. Elvis Traum, Vito Corleone in 'Der Pate' (1971) zu spielen, ging ebenfalls nicht in Erfüllung. Mit der Schauspielerin Linda Thompson lebte der Star von 1972 bis 1976 zusammen. In seinen späteren Jahren war Elvis stark verschuldet, tablettenabhängig und litt unter Fresssucht. Am 16. August 1977 fand ihn seine damalige Freundin Ginger Alden auf dem Bauch liegend im Badezimmer. Im Krankenhaus wurde er für tot erklärt. Er starb an einer öberdosis Medikamente mit 42 Jahren. Der Remix seines Songs 'A Little Less Conversation' - vom holländischen Discjockey Junkie XL - ursprünglich für den Sporthersteller Nike zur Fuüball-WM 2002 gedacht - wurde durch den Film 'Ocean's Eleven' zu Presleys erstem Nr. 1-Hit seit 1977.

Tele 5 zeigt das Western Double Feature 'Charro! (20.15 Uhr) und 'Flammender Stern' (22.15 Uhr)

Rowland, Dave
  Dave Rowland

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Geboren: 26. Januar 1942 in Los Angeles, Kalifornien

Kontakt zu Elvis: Freund und Backgroundsänger – Mitglied des " The Stamps Quartet ". Sessions vom 21. - 25. Juli und 10. - 16. Dezember 1973, Live nur 20. März 1974.

Status: Bariton - Sänger

Dave tourte 1 1/2 Jahre mit dem Stamps Quartet für Elvis. Er wurde ein Freund von Elvis, da sie die gemeinsamen Interessen Karate und Gospel - Musik teilten.
Als Dave 1974 die Stamps verlieü schloü er sich den " Four Guys " an, die in der Country - Musik tätig waren. Während seinem neunmonatigem Aufenthalt mit der Gruppe, spielten sie in der Grand Ole Opry und was noch wichtiger ist, sie unterstützten Charley Pride.
Als er die Jungs verlieü, war Dave als singender Kellner bei Papa Leone in Nashville unterwegs und hatte eine Country-Rock-Gruppe, Wild Oates, bis er hörte, dass Pride und Tammy Wynette beide nach einer Harmony-Backing Gruppe suchten. Dave holte die beiden Sängerinnen Frantz und Hackeman dazu und " Dave & Sugar " waren geboren.

Am 18. September 1975 unterzeichneten Dave & Sugar bei RCA Records, mit ein wenig Hilfe von Charley Pride.
Sie schlugen sich bis zum Ende des Jahres an die Spitze der Country Charts.
Sie folgten mit dem Nr. 1 Hit :The Door is Always Open!
Dies öffnete ihnen eine Tür zu einer Reihe von groüen Hits von 1976 bis 1979.
1977 trat ihnen Sue Powell bei. 1978 wurde Vicky Hackeman von Melissa Dean ersetzt. Ende 1979 stieg dann Sue wieder aus um eine Solo Karriere zu starten und Jamie Kaye trat der Gruppe bei. Im Jahr 1980 tourte die Gruppe mit Kenny Rogers und gewann noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit. 1980 stieg dann auch Jamie Dean aus und Patti Caines kam hinzu. Bis 1982 blieben Dave, Melissa und Patti als „Dave Rowland and Sugar“ zusammen. Ihre zwei letzten Aufnahmen entstanden bei ihrem neuen Plattenlabel: Elektra. Nach einem kurzem Soloversuch trat Dave wieder mit Sue und Melissa als Dave &Sugar auf. Was aber auch nur von kurzer Dauer war. Er ersetzte sie durch Cindy Smith und Lisa Alvey.
1984 wurde Dave dann von Helen Cornelius gefragt ob er den „Frank Butler “ in Irving Berlin‘s Musical „Annie get your Gun “ spielen würde.

Dave & Sugar waren eine der Top Vocal Bands im Land und obwohl sie auch für verschiedene Awards nominiert waren, darunter auch AMC‘s " Vocal Group of the Year ", haben sie nie die Anerkennung erhalten die sie eigentlich verdienten.


http://www.elvisnachrichten.de/uploa...e_rowland2.jpg

Dave Rowland ist ganz links zu sehen.

http://www.elvisnachrichten.de/uploa...ve_rowland.jpg

Links: ???

Name: Patrick
Spitzname:
Adresse:
Tel.:
Fax:
Handy:
Email:
ICQ#:

Geburtstag: 03.04.1973
Geburtsort: Guadalajara, Jalisco, Mexico
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: Rotblond
Gröüe: 181 cm
Gewicht: 84 kg

LIEBLINGS-
-farbe: Grün
-tier: Katze / Eule
-fach: -
-essen: Pfeffersteak
-trinken: Met
-fastfood: -
-film: Der Exorzist
-serie: -
-schauspieler(in): Harrison Ford
-buch: Herr der Ringe (Trilogie)
-musik: Beatles "Let It Be"
-eiscream: Schokolade
-sport: Rodeln

HASS-
-farbe: -
-tier: -
-fach: -
-essen: fastfood
-trinken: Champagne
-fastfood: alle
-film: Harry Potter
-serie: -
-schauspieler(in): -
-buch: Emma von Jane Austen
-musik: den ganzen Kommerzpop
-eiscream: -
-sport: -

Hobbies:

Was ich mag: Musik, Literatur, gute Gespräche
Was ich nicht mag: hmmm?
Was ist am wichtigsten in deinem Leben? Leben
Wörter oder Sätze die du zu oft benutzt: hmmm...

Was iüt du zum Frühstück? Nutellabrot
Wann gehst du normalerweise ins Bett? 23:00 Uhr
Ein oder zwei Kissen zum Schlafen? 1
Was trägst Du im Bett? Schlafanzug / Schlafrock
Was denkst Du morgens als erstes? ! Was? Schon 8?
Was ist unter Deinem Bett? Parketboden
Geschwister: 1 Bruder
Haustier: 3 Katzen
Beste Freunde: Uiii... So einige...
Gehst Du noch zu Schule? Nein...
Wenn nicht, was machst Du beruflich? IT Geisteswissenschaftler
Raucher oder Nichtraucher? Raucher
Spielst Du ein Instrument? Gitarre, Klavier, Flöte
Trägst Du eine Brille oder Kontaktlinsen? . Brille
Single oder 'vergriffen'? Single
Wohnst Du noch bei Deinen Eltern? Nein
Wohnst Du allein? Ja
Hast Du Kinder? Nein
Möchtest Du mal Kinder haben? Weiss ich noch nicht...
Wie sollten deine Kinder heiüen, wenn du welche hättest?
Bist Du ein Stadt oder Naturmensch? Beides
Bist Du Links- oder Rechtshänder? Beides

HAST DU JEMALS....
...das Gesetz gebrochen? Ja
...Sex gehabt? Ja
...Alkohol getrunken? Ja
...deine Knochen gebrochen? (wenn ja welche?) Nein
...einen medizinischen Notfall gehabt? (wenn ja, was?) Nein

GLAUBST DU AN....
...Liebe auf den ersten Blick? Ja
...Gott? Ja
...Horoskope? Kommt auf's Horoskop drauf an
...Auüerirdische, Geister, Dämonen? Ja
...Himmel und Hölle? Naja, etwas ähnliches...
...dich selbst? O.o

öBER DAS ANDERE GESCHLECHT:
Ehrlich, auf was achtest du zuerst? Augen
Was kannst du am wenigsten an ihnen leiden? Arroganz

WANN HAST DU DAS LETZTE MAL....
...geduscht? vor 2 Stunden
...Bambi gesehen? noch nie
...geweint? kann mich nicht erinnern
...Sex gehabt? vor 7 Jahren

WAS DENKST DU öBER....
...Heirat? Wird überschätzt
...Kinder kriegen? Naja, wem's Spass macht... Meine Zeit ist noch nicht gekommen
...Tattos und/oder Piercings? Nichts für mich - aber bei anderen kommt's manchmal ganz gut
...Markenkleidung? ! Ja, wieso nicht? Wenn's gut aussieht
...Rap? Nö... Oder wenn, dann altes "Rhythmn Poetry"
...Country? Kommt auf den Interpreten drauf an
...Klassik? Jo
...Techno? Manches ist ganz in Ordnung
...Oldies? Was'n das? Klassik?
...Musik aus den 80ern? Hatte sein eigenes Flair

WER....
...bringt dich am meisten zum Lachen? meine Freunde
...weiü am meisten über dich? meine Freunde und Familie
...hat es leichter, Männer oder Frauen? Männer

Wen fragst du um Rat? Freunde und Familie
Wen hasst du? Niemand
Mein Lebensmotto: Alterius non sit, qui suus esse potest
Mein Lieblingspruch: "The mark of an immature man is that he wants to die nobly for a cause, while the mark of the mature man is that he wants to live humbly for one."

und zum Schluss noch, FOTO:
http://home.t-online.de/home/abdul_a...bdulphoto2.jpg

Name: Anton
Spitzname: Toni
Adresse: was zahlst?
Tel.: -.-
Fax: -.-
Handy: -.-
Email: -.-
ICQ#: 17840023

Geburtstag: 8.5.1973
Geburtsort: wien
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Gröüe: 193cm
Gewicht: >100 kg (;))

LIEBLINGS-
-farbe: grün
-tier: wolf
-fach: mathe
-essen: steak mit sauce
-trinken: cocktails
-fastfood: hin und wieder
-film: T2, sci-fi, action, gute Liebesdramen
-serie: THG
-schauspieler(in): H. Keitel, de Niro usw..
-buch: nope
-musik: hip hop, rap, all die coolen niggas (;))
-eiscream: straciatella
-sport: Tennis (früher)

HASS-
-farbe: -
-tier: -
-fach: Geschichte
-essen: Innereien, Meerestiere
-trinken: kA
-fastfood: kA
-film: kA
-serie: kA
-schauspieler(in): einige
-buch: kA
-musik: techno, metal, 200bpm usw
-eiscream: künstliche
-sport: -

Hobbies: krank sein, alles rund um computer, Leben nicht leben, sterben

Was ich mag: Zufriedenheit
Was ich nicht mag: mein Leben
Was ist am wichtigsten in deinem Leben? gar nix
Wörter oder Sätze die du zu oft benutzt: "scheiü drauf", im inet auch "rofl, lol"

Was iüt du zum Frühstück? alles mögliche, nicht zu pikant
Wann gehst du normalerweise ins Bett? wann ich will
Ein oder zwei Kissen zum Schlafen? eines
Was trägst Du im Bett? Nur Pyjama Unterteil
Was denkst Du morgens als erstes? ! Scheiüe ich bin wach
Was ist unter Deinem Bett? Alte Schulbücher, Schianzug
Geschwister: einen Bruder, jünger
Haustier: -
Beste Freunde: -
Gehst Du noch zu Schule? nein
Wenn nicht, was machst Du beruflich? Pensionist
Raucher oder Nichtraucher? Nichtraucher
Spielst Du ein Instrument? Nein, oder zählt mein Schwanz dazu :ulol:
Trägst Du eine Brille oder Kontaktlinsen? . Brille
Single oder 'vergriffen'? single
Wohnst Du noch bei Deinen Eltern? ja, zwangsweise
Wohnst Du allein? nein
Hast Du Kinder? nein
Möchtest Du mal Kinder haben? ja, aber wird nie passieren
Wie sollten deine Kinder heiüen, wenn du welche hättest? ergibt sich dann
Bist Du ein Stadt oder Naturmensch? beides
Bist Du Links- oder Rechtshänder? Rechtshänder

HAST DU JEMALS....
...das Gesetz gebrochen? ja
...Sex gehabt? ja
...Alkohol getrunken? ja
...deine Knochen gebrochen? (wenn ja welche?) nein
...einen medizinischen Notfall gehabt? (wenn ja, was?) ja

GLAUBST DU AN....
...Liebe auf den ersten Blick? kann sein
...Gott? ja
...Horoskope? ja
...Auüerirdische, Geister, Dämonen? ja/nein/nein
...Himmel und Hölle? die machen wir uns selbst
...dich selbst? nein

öBER DAS ANDERE GESCHLECHT:
Ehrlich, auf was achtest du zuerst? Taille-Hüfte Verhältnis, Augen, Gesichtsform
Was kannst du am wenigsten an ihnen leiden? Das sie genauso funktionieren, wie Gott es wollte

WANN HAST DU DAS LETZTE MAL....
...geduscht? lange her
...Bambi gesehen? nie
...geweint? weiü nimmer
...Sex gehabt? ein paar Jahre her

WAS DENKST DU öBER....
...Heirat? is wichitg
...Kinder kriegen? is auch wichtig
...Tattos und/oder Piercings? unnötig
...Markenkleidung? ! Geil, gute Qualität
...Rap? Geil
...Country? nix für mich
...Klassik? schön, nehm mir immer vor zu hören, tus aber ned
...Techno? igitt
...Oldies? is ok
...Musik aus den 80ern? teilweise geil

WER....
...bringt dich am meisten zum Lachen? andere Menschen die ich mag
...weiü am meisten über dich? Niemand
...hat es leichter, Männer oder Frauen? Frauen

Wen fragst du um Rat? Niemanden
Wen hasst du? Viele aus sehr frühen Tagen
Mein Lebensmotto: was kommt, das kommt, unaufhaltsam
Mein Lieblingspruch: wir sterben alle

und zum Schluss noch, FOTO: Sicher ned

So, "Drohung" wahr gemacht, hier ist mein Review zu:

http://images-eu.amazon.com/images/P...3.LZZZZZZZ.jpg

Bruce Springsteen & The E-Street Band: The wild, the innocent, the E-Street-shuffle

Es gibt ein Photo von Bruce Springsteen, aufgenommen 1973 zur Zeit der Sessions von „The wild...“, da sieht man ihn in Long Branch, NJ auf dem Ocean-Boulervard stehen und alles um ihn herum scheint schräg oder schief sein: Alte Fahrräder vor einem Geschäft, die Straüenlaterne – alles hat irgendwie Schlagseite. Und genauso schief klingen die ersten Töne von Springsteen’s zweiter Platte innerhalb nur eines Jahres! Doch nach 10 Sekunden schrägstem Bläsergehupe macht sich die (nun auch offizielle) E-Street Band auf ihren musikalischen Weg durch die Bars und Strandboulevards der verfallenen Jersey-Küste Anfang der 70er – „The E-Street-Shuffle“ verwandelt sich nach diesem Auftakt schnell in eine Nummer reinsten Stax-Souls mit herrlich, vor Lebenslust überbordenden Zeilen wie:

„Sparks fly on E Street when the boy prophets walk it handsome and hot,
All the little girls' souls grow weak when the manchild gives them a double shot,
The schoolboy pops pull out all the stops on a Friday night,
The teenage tramps in skin-tight pants do the E Street dance and everything's alright“

Damit aber noch nicht genug – kurz vor Ende verwandelt sich der Song noch einmal und zwar in einen heiüen Latino-Stomp, an dem auch Santana ihre helle Freude gehabt hätten. öberrascht? Kein Wunder, denn „The wild, the innocent...“ ist Bruce Springsteen musikalisch überraschendstes Album und zeigt noch einmal deutlich, daü Springsteens Frühwerk essentiell ist, um ihn in seiner Gesamtheit zu verstehen, wer ihn immer noch nur als muskelbepackten Blue-Collar-Rocker oder Rising-Gutmenschen sieht, hat nur die Hälfte verstanden! Springsteen ist einer der versiertesten Musiker überhaupt, kennt sich sehr wohl gut aus mit allen Musikstilen von Jazz, über Reggae (Auf der „Wild“-Tour 73 spielte er sogar 2 Konzerte im CBGB’s mit Bob Marley!) bis hin zu Folk, Country oder eben Rock’n’Roll. Diese Platte ist der frühe Beweis für seine Könnerschaft! Und wie er damals konnte!! Die ihn begleitete erste Ausgabe der E-Street-Band war sicherlich ein Hauptgrund dafür, warum diese Platte auch nach über 30 Jahren musikalisch noch so schillert. Mit Springsteen spielten damals Danny Frederici an Orgel und Akkordeon, David Sancoius, Piano, Vinnie „Mad Dog“ Lopez an den Drums, Garry W. Tallent, Bass und Clarence Clemmons, Sax. Vor allem die beiden Keyboarder prägen den Sound der Platte: Während Frederici mit seinem souligen Orgelspiel und seinem Akkordeon gerade in Songs wie „Sandy (4Th of July, Asbury Park)“ oder in „Wild Billy’s Circus Story“ (das auch noch mit Tuba von Gary Tallent) die Atmosphäre der Strandbars und Ocean-Boardwalks kongenial in Szene setzt, sorgt Sancious für absolute musikalische Höhepunkte (Springsteen, sagte selber später, daü Sancious der beste Musiker war, mit dem er je zusammenspielte), schon allein der Einstieg bei „New York City Serenade“ ist einfach wunderschön: Erst spielt Sancious eine kleine Mozart-Passage, wechselt dann in einen rauchigen Monk-Blues, bevor dann die eigentliche Einleitung beginnt...
Ein weiteres Unikum dieser Platte sind die Songs! Nie wieder hat Springsteen dermaüen komplex komponiert, arrangiert, gespielt und gesungen. Fast alle Songs sind über 5 Minuten lang und vollgepackt mit Querverweisen und Zitaten aus 20 Jahren Rock’n’Roll. Neben den beiden groüen Balladen „Incident on 57th Street“ und „New York City Serenade“, (die klingen, wie Martin Scorcese-Filme aus dieser Zeit („Mean Street“) anzusehen sind: Intim, mit einer Leidenschaft, die manchmal weh tut und immer mit dem ganz groüen Drama ausgestattet!) waren es doch vor allem die „Rocker“ der Platte, die Springsteen’s Ruf als unwiderstehlicher Live-Perfomer weiter manifestierten. öber „Rosalita (Come out tonight)“ wurden ja schon ganze Abhandlungen geschrieben, die 7 Minuten vollgepackt mit Changes, Wechseln, einer Dynamik, die ganz klar von den alten Soul-Revuen des Apollo Theaters inspiriert ist, waren bis zum Ende der „River“-Tour immer Springsteens letzte Nummer on stage (manche dachten, sie würde es für immer blieben!). Die zweite richtige Abgehnummer ist für mich Springsteens vergessenes Meisterwerk: „Kitty’s back“ – fast 8 Minuten hochoktaniger Rock’n’Soul mit raffinierten Jazz-Einsprengseln und einer unbändigen Spielfreude der ganzen Band! Diese Nummer war 73/74 ein absoluter Live-Höhepunkt, bei dem Springsteen und Clemmons jeden Abend auf der Bühne ein ganz besonderes Drama machten: Während Clemmons zu Beginn des Songs dem entsetzten Publikum ein blutverschmiertes Messer zeigte und sagte Kitty wäre zurück in der Stadt und würde Rache nehmen, sprang Springsteen ins Publikum, versteckte sich ängstlich zwischen den Leuten , nur um drei Minuten später auf die Bühne zurückzurasen und atemlos den Refrain „Kitty’s back in town“ herauszubellen! Rock’n’Roll pur!!!
Doch trotz aller Spielfreude, groüer Songs, wie leider beim Debutalbum lieü die Proudktion doch wieder einiges übrig, die Platte wurde wieder im „Pappschachtelstudio“ (Springsteen) 911 in Beauvelt aufgenommen, Dort war das Dach kaputt, die Instrumente uralt (so hört man teilweise die Piano-Pedale knarzen) und das Recording-Equipment absolut schrott. Doch Springsteen, typisch loyal, war mit dem Engineer Louis Lakav befreundet und so wurde auch das 2. Album dort aufgenommen (mit der Ankunft Landaus Ende 74 wurde die ganze Szenerie sofort professioneller, man wechselte für „Born to run“ ins Record Plant nach NY) Noch ein Wort zu Louis Lakav. Dessen Frau Suki war teilweise auch Mitglied der E-Street Band, sie spielte Violine und Bootlegs aus dieser Zeit der legendären Live-Konzerte zeigen, daü sie bei Frühfassungen von „Jungleland“ und der atemberaubend schönen Cover-Version von Dylan’s „I want you“ sehr gut ins Soundbild der damaligen E-Street-Band passte.
Neben den aufgenommen Tracks waren zwei weitere „Epen“ für die Platte im Gespräch: „Thundercrack“ und „Zero and Blind Terry“ (beide später auf „Tracks“ veröffentlicht!
Abschlieüendes Fazit: Für mich ist „The wild, the innocent, the E-Street-Shuffle“ meine Lieblings-Springsteens-Platte, er spielte damals ohne Erwartungsdruck, nur seinem eigenen Urteil vertrauend und noch ohne ein groües Publikum, eine Musik, die in ihrer Essenz die Idee des Rock’n’Roll auf eine Art und Weise lebendig macht, wie es selbst Springsteen später kaum mehr (auf Platte) geschafft hat.

Soweit, so gut, next stop: "Born to run" ;)

So, machen wir weiter mit Teil zwei der CD Besprechung und dem ersten Silberling. Leider um eine Woche verspätet, :oops: aber ich hatte wirklich viel zu tun.

CD 1:

1. Ann Peebles: "I Can't Stand The Rain" (1973)
Das habe ich lange nicht mehr gehört, ist bestimmt schon die Ewigkeit von 10 – 15 Jahre her. Immer noch ein sehr auüergewöhnlicher Song, besonders der ‚schräge’ Anfang mit den Synthietönen ist und bleibt unverwechselbar und eigenständig. Komischerweise habe ich sonst von Ann Peebles nie mehr etwas gehört, zumindest bewusst und somit kommt sie mir vor wie einer der vielen ‚One Hit Wonder’. Wobei ich absolut nicht weis ob das stimmt. Schöne Soulstimme und ein guter Beat.

2. James Carr: "You've Got My Mind Messed Up" (1966)
Das Stück passt gut zum Vorgänger, es bleibt mehr oder weniger bei ‚Soul’, auch hier eine gute Stimme und die Bläser gefallen.

3. Bobby "Blue" Bland: "I Pity The Fool" (1961)
Teil drei der souligen Sachen, wieder ein Interpret den ich gar nicht kannte, wie auch schon James Carr, halt nur vom Namen. Der Gesang ist stellenweise richtiggehend mitreiüend. Alle drei Stücke gehören schon zu den lebhafteren Kuschel-Sachen. So ein verträumtes Beisammensein ist das nicht unbedingt, zumindest von meinem Empfinden her. Es geht da schon, … äh, etwas intensiver zur Sache.

4. Bob Dylan: "Dirge" (1974)
Wie war das noch? Richtig, bei Bob kann ich nicht ans Kuscheln denken, auch den Song mag ich nicht so sehr. Da gefallen mir andere von ihm wesentlich besser.

5. Dillard & Clark: "Through The Morning, Through The Night" (1969)
Das ist wieder besser, ein schöner unaufdringlicher ‚countryesker’ Song, der zum träumen einläd. Die Chorus Vocals sind äuüerst angenehm und wieder einmal ist es ein Interpretenduo, welches ich nur vom Namen her kenne.

6. The Byrds: "Set You Free This Time" (1965)
Ich mag die Byrds und habe auch ziemlich viel von denen. Die ‚Turn Turn Turn’ gehört ebenfalls zu meinem Besitz. Interessant, dass du dieses Stück gewählt hast. Normalerweise werden gerade bei den Byrds immer die gleichen Fav’s bevorzugt auf Compilations genommen. Die Byrds sind eine der Bands, die wunderschönen mehrstimmigen Gesang mit schönen Melodien verbinden und das alles leichtfüüig, countryesk, psychedelisch oder wie auch immer. Kann man wunderschön zu kuscheln. Schöne Rhythmusarbeit übrigens.

7. The Louvin Brothers: "When I Stop Dreaming" (1955)
Tja, das ist mir zu sehr Country. So alleine würde ich das Stück nicht auflegen. Hier in der Compilation ist es in Ordnung. Der Gesang gefällt mir nicht, klingt beinahe jodelnd oder auch leiernd, zumindest ansatzweise.

8. Willie Nelson: "Crazy" (1961)
Der Anfang klingt voll nach Karibik oder so ähnlich. Sonnenschein, Strand, aber schon bald mit Einsatz des Gesanges geht es in eine andere Richtung, mehr countryartige Einflüsse und somit ist wieder mehr das Landesinnere erreicht. Ein schöner und ein wenig sehnsüchtiger Gesang lädt zum Kuscheln ein. Schön!

9. Patsy Cline: "She's Got You" (1961)
Einer meiner Fav’s auf der ersten CD. Typischer 60’er Gesang mit den dazu passenden Backingvocals. Und eine schöne unaufdringliche Melodie.

10. George Jones & Tammy Wynette: "We're Gonna Hold On" (1973)
Moderner als sein Vorgänger, aber für mich in eine ähnliche Richtung gehend was die Stimmung betrifft. Sehr schöner Duettgesang, groüartige Backingvocals und die Melodie finde ich sogar noch ein wenig besser als die vom ohnehin sehr schönen Lied vorher. Schön verträumt. Ich muss sagen, ich mag die Stimme von Tammy ‚Stand by your Man’ Wynette sehr gerne.

11. Tim Hardin: "Reason To Believe" (1966)
Der Song lädt mich nicht so sehr zum Kuscheln ein wie seine Vorgänger. Die sehnsüchtigen Soundwälle fehlen da ein wenig. Trotz der Streicher, die im Song nach und nach aufkommen. Ich mag anscheinend die Kombination von Gesang und Backingvocals besonders gerne für solche Stimmungen und die fehlen hier halt ein wenig. Wobei es ein sehr schöner zurückgenommener Song ist. Aber bei zwei sehr starken Vorgängern hat er es eh schwer gehabt.

12. Guy Clark: "Like A Coat From The Cold" (1975)
Noch ein Unbekannter. Und wieder ein sehr schöner Song. Die Stimme ist gut, ganz leicht brüchig wirkend, als ob der Interpret durchblicken lässt, dass ihm im Leben schon so einiges wiederfahren ist.

13. Ryan Adams: "La Cienega Just Smiled" (2001)
Sehr schöner Song von ihm, die Platte besitze ich auch. Der Mann singt hier schön entspannt mit einer weichen angenehmen Stimme und die Melodie tut den Rest, nämlich den Zuhörer in seine Bann ziehen und träumen lassen. Bestimmt nicht von unangenehmen Dingen.

14. Chuck Prophet: "New Year's Day" (1997)
Entgegen dem Ryan Adamy Stück hat man hier sofort den Eindruck ein neueres Stück zu hören, klingt von der Produktion gar nicht nach 60’s oder 70’s. Das Schlagzeug ist im vergleich sehr aufdringlich und passt nicht so ganz in die Stimmung, in der ich mich befinden will, wenn es um das Thema „Kuscheln“ geht. Alles etwas zu hart und zu aufdringlich. Wobei ich den Song ganz o.K. finde.

15. Lucinda Williams: "Essence" (2001)
Bisher habe ich die Frau nur vom Namen gekannt und ich muss sagen, ich bin ziemlich überrascht was die Stimme angeht. Ich dachte immer an Vergleiche mit Emmylou Harris oder Linda Ronstadt.
Gefällt mir gut, die Stimme klingt ein wenig verlebt und gibt der Komposition eine ganz besondere Note.

16. Neil Young: "Four Strong Winds" (1978)
Der gute Neil. Ja im gegensatz zu Dylan kann ich bei ihm gut kuscheln. Alleine seine weiche Stimme läd richtig dazu ein, wenn es eein Stück wie dieses ist, akkustisch, sehr melodisch und dann auch noch mit einer schönen Frauenstimme im Hintergrund. Sehr schön!

17. Townes Van Zandt: "None But The Rain" (1970)
Meine Neuentdeckung aus dem TZ der Missionar. Gefällt! Auch wenn er immer eine sehr melancholische Art hat, die hier und da nachdenklich macht oder gar weh tut. Aber in diesem Song passt das ganz gut.

18. Dolly Parton: "My Blue Ridge Mountain Boy" (1969)
Bei weitem nicht so kitschig oder wie man sich auch immer allein vom Namen Dolly Parton die Musik vorstellt. Auch wenn mir der Gesang nicht unbedingt soooo gut gefällt wie bei manch anderen Interpreten auf den beiden CD’s ist das doch alles ziemlich in Ordnung.

So, das war es dann. Wie schon zur Besprechung der zweiten CD gesagt, die Zusammenstellung hatte mir wirklich gut gefallen, auch wenn hier und da Songs drauf sind, die ich nicht sooo toll finde war alles recht stimmug und von der Stimmung her auch fast immer für mich kuschelig.

BB :twisted:

Also ... für die Interessierten einige Worte zu Douglas Wayne Sahm ( Eltern Irisch + Deutsch), die auf dem basieren, was mir bekannt ist und mit den CD’s zu tun haben, die ich besitze. Ich bin aber kein Sammler oder Hyper-Fan, es ist nur im Lauf der Jahre einiges zusammengekomen. Die Discographie bei Doug Sahm ist überaus schwierig, da es ein Sammelsurium aus Reissues, Pseudonymen, Originalaufnahmen, Compilations gibt.

Da der Auslöser für das Interesse von Otis und Mrs. Garthi offenbar eine Sendung von W. Döbeling war, in der er Wallflowers auflegte, will ich insbesondere die mir bekannten Schnittstellen zu Bob Dylan erwähnen.

Ich gehe mal meine CD’s in der Chronologie ihres Aufnahmedatums (was schon eine Kunst ist und recht spekulativ wird) kurz durch:

DOUG SAHM AND FRIENDS – THE BEST OF ATLANTIC SESSIONS
Das ist eine Compi von Aufnahmen aus 1973, undzwar von den Alben Doug Sahm And His Band / Texas Tornado / Prev. Unreleased.
Hier ist auch die Nummer Wallflowers drauf, bei der Bob Dylan mit dabei ist. öbrigens Dylan’s Sohn behauptet seine Band heiüt nicht deshalb Wallflowers. Wers glaubt ....
Klasse Compilation. Beste Einstiegs-CD. Absolut Empfehlenswert.

DOUG SAHM & THE SIR DOUGLAS QUINTET – SHE’S ABOUT A MOVER (THE CRAZY CAJUN RECORDINGS) 1965 - 1977
Hier gehts schon los. Das ist ebenfalls eine Compi. Es existiert keine öberschneidung mit obiger CD. Das Datum der Aufnahmen ist aber teilweise unklar. Die Liner-Notes sage, dass die letzten Aufnahmen „possibly at least 1977“ sind.
Ausgezeichnete Ergänzung zu obiger CD. Mendocino ist zwar nicht dabei, lauert aber an vielen vielen Stellen.

DON GOLDIE WITH THE SIR DOUGLAS QUNITET (vermutlich Anfang 70er)
Ausschlieülich instrumental. Musikhistorisch höchst interessant. Don Goldie hat sich Richtung Herb Alpert orientiert und dazu die für Tex Mex Einflüsse das Sir Douglas Qunitet engagiert. Strange.

SIR DOUG & THE TEXAS TORNADOS – TEXAS ROCK FOR COUNTRY ROLLERS 1976
Sympathisch. Einfach. Gut. Country-orientiert.

SIR DOUGLAS QUINTET - THE 1977
Liner Notes: “ This album appears to be recorded in 1977". Das sagt schon alles über die archäoligischen Arbeiten. Relativ wenig originäre Tex-Mex Einflüsse. Eher Country-Rock in der Variante sparsame Instrumentierung. Sehr gut.

SIR DOUGLAS QUINTET FEAT. DOUG SAHM & AUGIE MEYERS – LIVE LOVE 1977
Live Album mit Cover Versionen von My Girl (Smokey Robinson), Starry Eyes (Roky Erickson), Knock On Wood ( Eddie Floyd)
Relativ unspeaktulärer Live-Mitschnitt, ohne die eigenen goüen Titel. Wie ein Zufallsausschnitt aus einem langen Livekonzert. Macht Spaü, muü aber nicht als Einstieg sein.

DOUG SAHM / AUGIE MEYERS & ASSORTED FRIENDS – BACK TO THE DILLO 1988
Live. Diesmal keine Dylan Cover-Version, sonder Purple Haze !
Hölzernes und authentische Live-Album in Bootleg-Qualität im besten Sinn.

DOUG SAHM – JUKE BOX MUSIC 1988
Das dougsahmmäüige Texmexfeeling ist wegproduziert. Nette CD, aber das ist es. Doug Sahm ist nicht zu erkennen.

DOUG SAHM – LIVE 1988
Mehrere Cover, z.B. Turn On Your Lovelight, A Whiter Shade Of Pale, Stagger Lee und auch Mendocino Live !
Wenn jemand Doug Sahm Live möchte, dann würde ich aus den mir bekannten Aufnahmen diese empfehlen. Klasse.

AMOS GARRETT / DOUG SAHM / GENE TAYLOR – RETURN OF THE FORMERLY BROS. 1989
Mit dem Dylan Cover Just Like A Woman.öberdurchschnittle Mischung aus Country und Rockabilly, teilweis mit Bläser. Sehr gut, aber nicht einmalig. Findet man häufiger in dieser Qualität.

TEXAS TORNADOS – HANGIN’ ON BY A THREAD 1992
Mit dem Dylan Cover: To Ramona
Hochkarätige Mischung aus TexMex und Country. Exzellent produziert.

TEXAS TORNADOS – BEST OF (1990 – 1994)
Das ist eine Compi aus den Alben Texas Tornados / The Beverly Hillibillies / Hangin’ On By A Thread / Zone Of Our Own
Ebenfalls optimale Einstiegskompilation.

SIR DOUGLAS QUINTET – Day Dreaming At Midnight 1994
Hier ist z.B. die Dylan Hommage „Dylan Come Lately“ drauf.
Country Mainstream, der aber nicht seicht wird. Ebenfalls exzellent produziert.

THE LAST REAL TEXAS BLUES BAND FEAT. DOUG SAHM 1994
Live Album von 1994
Sehr bluesig. Bläser. Könnte von Luther Allison sein, wenn die Stimme nicht countryweiü klingen würde.

DOUG SAHM A.K.A. THE TEXAS TORNADO – GET A LIFE 1998 (?)
Auszug der persönlichen Liner Notes von Doug Sahm: “ In March 98 my longest running band mate Augie Myers entered the hospital with a very serious illness. He ist now on the road and doing great ! Thanks Bob Dylan, another amigo for 30 years, for recognizing Augie for his great playing on Bob’s “Time Out Of Mind". Keine exakte Jahresangabe, aber wohl 1998 oder später.
Toll, aber knapp hinter dem folgenden ...

DOUG SAHM – THE RETURN OF WAYNE DOUGLAS 2000
Mit Cover Love Minus Zero / No Limit.
Das perfekt produzierte letzte Album im originären Doug Sahm TexMexCountry Stil. Jeder der nur ansatzweise mit Doug Sahm etwas anzufangen weiü, ist hier richtig.

Falls jemand mehr wissen möchte, gerne PN an mich. Grundsätzliches kann man aber auch rausgoogeln. Insiderwissen besitze ich nicht. Die Musik begleitet mich nur schon seit vielen Jahren unspektakulär und authentisch.

Aus den Liner Notes von "Elvis Sings the Blues"

Tupelo, die Geburtsstadt von Elvis, liegt im Süden der USA, im Staate Mississippi. Schon damals als Junge konnte er sich nicht für eine der beiden beliebten Musikarten entscheiden - Blues/Rhythm And Blues oder Country & Western, damals noch Hillbilly genannt. Er mochte beides. Und beides hat ihn geprägt. So ist es nicht erstaunlich, dass viele seiner Aufnahmen auch von den Schwarzen voll akzeptiert wurden.

Noch den ersten schwarzen Charts, der "Harlem Hit Parade" Anfang 1940, wurde daraus die Top 15 der "Race Records". Am 17. Juni 1949 gab es dann die neue Formulierung dafür - Rhythm & Blues (R&B). Von 1956 bis 1963 wurden darin 28 Titel von Elvis geführt, zusammen waren es 227 Wochen. 4 Songs wurden Nummer 1, eine davon hielt sich alleine 18 Wochen in den Charts. 11 Wochen lang war Elvis dort insgesamt Nummer 1. 1964 gab es keine R & B Charts, danach wäre Elvis mit seinen Film-Songs nicht mehr in Frage gekommen. Ab 1969 gab es eine weitere Umbenennung. Die neue Formel hieü "Soul-Charts", eine Angelegenheit, die die Schwarzen unter sich ausmachten.

Aber Elvis hat den Blues nie vergessen. Hier seine wichtigsten Beiträge zur Musikgeschichte des Blues.

When lt Rains It Really Pours

Das Original stammt von Billy Emerson, der es am 18. Sept. 1954 im Sun-Studio einspielte. Elvis hatte es dort gehört und auch eine Aufnahme damit versucht. Erst 1957 entstand in den Radio Recorders Studios in Hollywood eine perfekte Einspielung.

New Orleans

Das weiüe Autorengespann Tepper/Bennett erfand dieses schwarze Lied speziell für den Film King Creole (1958). Eine Bluesnummer mit Dixieland-Jazz-Instrumenten. Eine der wohl gekonntesten Gesangsdarbietungen von Elvis.

lt Feels So Right

Eine Aufnahme aus der ersten Studio-Session nach Elvis' Militärzeit im März 1960. In der Instrumentierung ein weiüer Blues, aber "schwarz" vorgetragen von Elvis. Auüergewöhnlich das "rollende" Schlagzeug von D.J. Fontana und Buddy Harman.

A Mess Of Blues

Der erste Elvis-Blues in Stereo, entstanden direkt vor "lt Feels So Right". "...jeder Tag ist ein blauer Montag, seit mein Baby mich verlassen hat...". Ein typischer Bluestext, hervorragend unterstützt vom Pianisten Floyd Cramer.

Like A Baby

Elvis beweist seine Vielseitigkeit einmal mehr durch die Tatsache, dass dieses Lied nach "Fever" und vor dem Millionenhit "lt's Now Or Never" aufgenommen wurde. Drei grundverschiedene Musikstile in einer Session. Dominierendes Instrument ist das "röhrende" Saxophon von Boots Randolph.

Reconsider Baby

Die Originalfassung stammt von Lowell Fulson, einem der besten Westcoast-Gitarristen seiner Zeit. Er bevorzugte das saxophonüberladene Arrangement, das hier seine Wiederauferstehung feiert."Boots" spieltzwei Sax-Soli hintereinander, bei Elvis-Songs eine rühmliche Ausnahme. Typisch für den Blues sind dieWiederholungen derTextzeilen. EineSupernummer, die auch in den 80er Jahren entstanden sein könnte.

I Feel So Bad

Eine Komposition von Chuck Willis aus dem Jahre 1953. Ende der 50er wurde er als "King Of Stroll" mit Hits wie "What Am I Living For" und "C.C. Rider" bekannt. "I Feel So Bad" muss dem Rhythm & Blues zugerechnet werden und ist der gröüte Hit dieser Blues-Collection. Er erreichte 1961 Platz 5 der US-Pop-Charts. (England Platz 4, Deutschland Platz 19).

Give Me The Right

Der "weiüeste" Blues dieser LP. Auch Elvis klingt hier mehr "weiü" als "schwarz". Die Aufnahme entstand nach dem eben erwähnten "I Feel So Bad" Ein bluesiger Rhythmus mit einer sehr schönen Melodie, zuerst erschienen auf der gelungenen LP "Something For Everybody"

Beach Boy Blues

Einer der wenigen Blues-Titel aus einem Film (Blue Hawaii). Die Strophen klingen schwarz; George Fields spielt eine stilechte Mundharmonika. Der Mittelteil ist sehr artig gesungen, doch der Schluss ist wieder reinster "Elvis-Blues".

Big Boss Man

Ein R & B-Hit für Jimmy Reed (1961) und Gene Chandler (1964), doch Elvis' Version wurde 1967 die meistgekaufte. Sie erreichte Platz 38 in den USA. Eine Komposition von Luther Dixon. An der Mundharmonika der Meister dieses Instruments - Charlie McCoy.

Stranger In My Own Home Town

Der Text ist Blues, Elvis' Stimme ist erdig, das Tempo ist Rhythm & Blues, aber die Musik ist pechschwarze Soulmusik des Jahres 1969. Elvis spielte erstmals wieder seit der Sun-Zeit 1954/55 in Memphis im Studio. Das Ergebnis war urwüchsige Musik auf dem neuesten technischen Stand. Live im Studio - so war Elvis unschlagbar.

Power Of My Love

Man könnte sagen, siehe oben. Der linke Kanal beweist deutlich die Mitarbeit von Session Leader Tommy Cogbill, einer der besten Leute seiner Branche, ein anerkannter Bassist. Er verpasste Elvis eine musikalische "Verjüngungskur", die in die Geschichte einging. Diese Session aus dem Jahre1969 war mit die erfolgreichste und kreativste seiner Laufbahn.

My Babe

Eine Live-Aufnahme eines seiner ersten Konzerte vom so genannten Las Vegas-Comeback im August 1969. Ein kräftiger R & B von Willie Dixon mit einer satten Gitarre von James Burton, der ab dieser Zeit die musikalische Qualität aller Konzerte mitbestimmen sollte.

Got My Mojo Working

Diese 4 1/2 Minuten-Version war im Studio eigentlich nicht geplant. Sie war eine von vielen "Aufwärmeliedern", um für spätere Songs gut bei Stimme zu sein. Zufällig lief aber das Band mit. Eine Wahnsinnsnummer, die leider später durch die Zunahme von Bläsern an einigen Stellen verwässert wurde. In der Urform ein bekannter Song für Muddy Waters.

Steamroller Blues

Im Originaltitel von James Taylor (aus der LP "Sweet Baby James", 102 Wochen in den amerikanischen Charts) kommt das Wort Blues vor, Elvis lässt es aus. Diese Version stammt aus der Generalprobe zur Aloha-Show vom 14. Januar 1973. Sie ist lockerer als die bekannte Fassung gesungen. Elvis hatte an diesem Tag das bessere Feeling, denn den Blues hat man nicht jeden Tag.

Danke Elvis

Originelle Elvis-Cover - Die 70er
  Schon oft ist die einfallslose Editionspolitik im Hause RCA Victor hinsichtlich der Elvis-Platten kritisiert worden, was primär die Quantität der Veröffentlichungen, die Songauswahl und die Cover-Gestaltung anbelangt. Und ebenso oft ist bereits darüber diskutiert worden, wie wichtig oder unwichtig ein ansprechendes Plattencover für den Absatz ist.
Darüber, dass das Auge einem Sprichwort zufolge immer mit isst, brauchen wir wohl nicht zu reden. Ein jeder von uns hat sich wohl schon mal dabei ertappt, wie er oder sie im CD-Regal nach einem bestimmten Album suchte und dabei auf ein besonders ansprechendes oder doch zumindest originelles Cover eines anderen Künstlers stieü, welches dann nur durch den optischen Reiz näher betrachtet wurde. Und genau das ist es, worum es im folgenden gehen soll: Plattenhüllen von Elvis Presley, die durch ihre Andersartigkeit aus der Gesamtheit hervor springen und womöglich auch bei Nicht-Fans Aufmerksamkeit erregten.

Am augenscheinlichsten wurde das Dilemma mit fast schon billig zu nennenden Plattencovern vor allem in den 70er Jahren, als praktisch jede Elvis-Single und jede Elvis-LP mit einem Live on stage-Motiv versehen wurde.
Aus heutiger Sicht (mit dem Wissen um die Verkaufszahlen) wäre es ein Leichtes, diese Politik schön zu reden und zu sagen, dass das Konzept letztendlich auch ohne zusätzlichen Aufwand für die Cover-Gestaltung aufging, doch vergleicht man einmal die Elvis-Platten mit Künstlerkollegen der damaligen Zeit, so schneiden die Cover des King leider unterdurchschnittlich einfallslos ab.
Doch es gibt natürlich auch Ausnahmen.

Hier also die nach meiner Einschätzung originellsten Elvis-Cover der 70er Jahre:
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ELVIS COUNTRY, LP 1971
Mit dieser LP legte Elvis ein sogenanntes Konzeptalbum vor, mit dem er zu seinen Country-Wurzeln zurück kehrte. Die Songs (inklusive der Single-Auskopplung I Really Don`t Want To Know c/w There Goes My Everything) würde ich als klug ausgewählt und von tadelloser Qualität bezeichnen. Die Idee, ein Kindheitsfoto des gerade mal zwei- oder dreijährigen Elvis für das Cover zu verwenden, finde ich ziemlich originell und zur Musik passend.
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STEAMROLLER BLUES, Single 1973
Diese Live-Version war eine Auskopplung aus dem Doppelalbum ELVIS ALOHA FROM HAWAII VIA SATELLITE, dem Soundtrack zur gleichnamigen Fernseh-Show. Dass man für die Single ein Cover wählte, das thematisch auf den Inhalt des Songs abgestimmt war, ist eine absolute Seltenheit bei Elvis-Platten. Und dass man auf ein Bildnis des Sängers gänzlich verzichtete, war (wenn man von der compilation 50 WORLD WIDE GOLD AWARD HITS absieht) die absolute Ausnahme.
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ELVIS RECORDED LIVE ON STAGE IN MEMPHIS, LP 1974
Für den Fan unverkennbar wurde hier Elvis` Graceland-Villa als Motiv auserkoren, was aber leider in keinem Zusammenhang mit den Aufnahmen steht, denn diese wurden (noch) nicht in Graceland sondern im Mid-South Coliseum gemacht.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr, obgleich es sich bei dem Auftritt selbst nicht um das beste Elvis-Konzert handelt, wie ich finde. Hätte man schon 1974 geahnt, dass Elvis nur zwei Jahre später tatsächlich in Graceland ein Album aufnehmen würde, dann hätte man für die Live-LP wahrscheinlich ein anderes Motiv ausgewählt.
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WELCOME TO MY WORLD, LP 1977
Dieser Sampler mit Aufnahmen aus verschiedenen Jahren, die hauptsächlich dem Stilbereich der Country Music zuzuordnen sind, fiel durch eine Neuheit auf. Erstmals zierte ein Elvis-Gemälde eine Plattenhülle, was in Ermangelung eines vernünftigen Studio-Fotos eine durchaus ansprechende Alternative darstellte, wie ich finde. Zwar handelte es sich nicht um ein zeitgenössisches Bildnis, doch die Songs waren ja schlieülich auch nicht taufrisch, also war es legitim, noch einmal den schlanken Elvis von 1970 zu bemühen. Das Original-Gemälde befand sich damals übrigens im Haus der Familie Alden.
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MOODY BLUE, LP 1977
Diese Platte habe ich trotz eines Live-Motives berücksichtigt, da Elvis laut Larry Geller beabsichtigt hatte, für seine nächste LP ein Cover nach eigener Vorstellung zu verwenden, welches ihn allein am Klavier sitzend zeigen sollte, mit einem einsamen Scheinwerfer auf ihn gerichtet. Wie ich finde, kommt das letztendliche MOODY BLUE-Cover dieser Vorstellung recht nahe und verbreitet überdies durch die farbliche Einrahmung eine nicht uninteressante Stimmung. Die letztendliche Songauswahl war leider eine Verlegenheitslösung, da für das ursprünglich geplante Studio-Album nach der im Januar geplatzten Aufnahmesession in Nashville nicht genügend neues Material zur Verfügung stand. Produzent Felton Jarvis stand jedoch unter Termindruck, und so konnte man sich nur noch durch Live-Mitschnitte aus der Affäre ziehen, die man als Fülltitel mit auf das Album nahm.

Welches Cover gefällt Euch am besten, welches habe ich womöglich unterschlagen und müsste zusätzlich noch Erwähnung finden?